Rezensionen

Rezension: Never Never

Never Never
Collen Hoover und Tarryn Fisher
DTV Verlag
416 Seiten

 

Klappentext:
Charlize, genannt Charlie, und Silas, beste Freunde seit der Kindheit und heimliches Paar gegen den Willen ihrer Familien, wachen auf und erinnern sich an … nichts. Beider Erinnerungen sind wie weggewischt. Was steckt dahinter? Oder besser: wer? Beim Versuch herauszufinden, wer sie sind und was passiert ist, kommen sie einer Familienfehde auf die Spur, in die sich ihre Eltern verwickelt hatten und die sie und ihre Liebe auseinandergetrieben hatte. Doch was hat das mit ihrem gemeinsamen Gedächtnisverlust zu tun? Und dann geschieht es erneut: Genau 48 Stunden nach dem ersten Mal erwacht Silas ohne Erinnerung an all das, was zuvor war. Und ohne Charlie – denn die ist wie vom Erdboden verschwunden.

Meine Meinung:
Bereits vor längerer Zeit habe ich den ersten Teil (das Buch ist auf deutsch quasi ein Sammelband der Geschichte) auf englisch gelesen. Wenn es um Meinungen zu dem Buch bis dahin ging, war meine Antwort immer eher: Es ist anders – und ich weiß noch nicht so recht, ob gut oder schlecht.
Dann habe ich mit dem zweiten Teil auf deutsch begonnen. Und ich wusste währenddessen immer noch nicht, ob es mir gefällt. Ich konnte das Buch auch ganz schlecht einordnen. WAS genau passiert da eigentlich? Wie im Klappentext zu lesen ist, sind Silas und Charlie, die beiden Protagonisten des Buches, plötzlich ohne Erinnerung.
Ich konnte das Buch ganz schlecht einordnen. Lese ich einen Thriller? Wer oder was ist Schuld?
Es hat durch die Familien einen Hauch Romeo und Julia – ist es eine Liebesgeschichte?

Abends habe ich das Buch mit zum Zähne putzen ins Bad genommen (ja, das mache ich manchmal) und wollte nur noch das Ende des zweiten Teils lesen. Und dann habe ich mich hingesetzt und weitergelesen. Durch die Fußbodenheizung im Bad war es eigentlich ganz kuschelig.
Ich WOLLTE herausfinden, was eigentlich Sache ist. Dann, saubere Zähne später, war das Buch auf einmal zu Ende. Ganz schnell und ich wusste immer noch nicht genau, wie ich es finde.
Es fiel mir ziemlich schwer eine Rezension zu dem Buch zu schreiben. Gestern aber hat mich meine Arbeitskollegin gefragt, ob ich fertig bin mit dem Buch (eigentlich hat sie wahrscheinlich nur aus Höflichkeit gefragt, nicht, weil sie sich dafür interessierte). Und dann sprudelte es aus mir raus: “Also in dem Buch ging es um…. Und dann….Oh, die Briefe waren süß… Anfang des dritten Teils stellte sich dann auf einmal heraus dass…. Und das Ende, da war dann…. Besonders cool war allerdings der Epilog, da kam.. und dann sagte…” So ungefähr war das. Während ich so auf sie einredete und sie mir höchstwahrscheinlich nicht zuhörte, habe ich festgestellt: Ich mochte das Buch. Sehr sogar. Ja, es ist kein typisches Buch von Colleen Hoover, aber das habe ich bei der Zusammenarbeit der Autorinnen auch nicht erwartet.
Ich fand es spannend, besonders und es bleibt mir auf jeden Fall in Erinnerung.
Lasst euch von den eher mäßigen Bewertungen bisher nicht abschrecken und macht euch euer eigenes Bild.

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