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Interview mit Melanie Reichert

Am 22. November ist Fighting Passion von Melanie Reichert bei Romance Edition erschienen. Ich durfte ihr ein paar Fragen stellen, damit wir sie alle mal etwas näher kennenlernen dürfen.

 

Melanie, danke, dass ich dich interviewen darf. Willst du dich bitte kurz vorstellen?Schön, dass ich dir Rede und Antwort stehen darf. Mein Name ist Melanie, ich bin 32 Jahre alt und lebe zusammen mit meinem Verlobten in Rheinland-Pfalz. Unsere Wohnung wird von Büchern und Eulen jeglicher Art dominiert und ich bin ein absoluter Kaffeejunkie. Das sind wohl die wichtigsten Fakten zu mir.

Du schreibst ja in den unterschiedlichsten Genres. Brauchst du die Abwechslung?
Definitiv! Ich lese gerne unterschiedliche Genres und muss mich dort auch schreibtechnisch austoben. Zum einen mag ich es, von tiefen Gefühlen und starken Emotionen zu schreiben, aber auf der anderen Seite liebe ich es, actiongeladene Szenen in meinen Storys zu verewigen. Ich denke, die Mischung macht es. Das Leben ist ja schließlich auch nicht nur weiß oder schwarz – oder eben rosarot.

Fighting Passion ist dein fünftes veröffentlichtes Buch. Wie sieht es bei einer Veröffentlichung aus – bist du immer noch nervös, wenn ein neues Buch erscheint oder mittlerweile ganz gelassen?
Von Kollegen habe ich mir sagen lassen, dass die Nervosität ein ständiger Wegbegleiter sein wird. Und so ist es tatsächlich auch. Jede Veröffentlichung bringt vor allem das Bangen mit sich, ob dem Leser die Geschichte gefallen wird. Ob er die vielen Details erkennen wird, die man dort eingewoben hat. Ob die Gefühle, Emotionen und der Humor ankommt … die Pointen und Wendungen gut gewählt sind … Ich könnte diese Liste noch ewig fortsetzen, aber die Kurzversion ist wohl ein schlichtes Ja.

Killing Passion und Fighting Passion werden als “Mafia Romance” betitelt. Warum das Thema Mafia – gab es einen speziellen Auslöser dafür oder wie bist du auf das Thema gekommen?
Warum Mafia? Das ist eine gute Frage. Letztendlich beschäftigt  mich das Verschwimmen der Grenze zwischen Gut und Böse schon länger. Nur weil etwas verboten ist, muss es nicht gleich schlecht sein. Oder nur weil etwas legal ist, kann dessen Umsetzung anderen trotzdem schaden. Ich finde es spannend, mit dieser Grenze zu spielen und sie meinen Charakteren entsprechend zu beugen.

Was ist dein Highlight deiner Schriftstellerzeit? Gibt es etwas, an das Du besonders gern zurückdenkst?
Als das erste Buch online ging – das war so ein besonderer Moment. Danach kam die erste Lesung in einem Thalia inklusive eines Plakats mit meinem Bild darauf. Als das fünfte Buch veröffentlicht wurde– und somit ein kleines Jubiläum anstand –, das war auch ein unglaubliches Gefühl. Dann hat mich eine Bloggerin auf einer Messe erkannt. Ich glaube, diese Highlights lösen sich immer wieder ab und das ist letztendlich auch das Schöne daran.

Wenn du ein Buch beginnst – kennst du das Ende dann schon oder entwickelt sich das beim Schreiben?
Das ist unterschiedlich. Den groben Plot habe ich immer vor Augen, generell plotte ich aber nur sehr grob, eben weil ich es mir offen halten möchte, wie sich die Story entwickelt. Bei “Friends forever! Lovers at last?” habe ich während des Schreibens das komplette letzte Drittel noch mal komplett umgeschmissen, weil sich die Charaktere stärker weiterentwickelt hatte, als ich das zu Beginn des Schreibens absehen konnte.

Wie haben Deine Freunde und Familie reagiert, als sie erfahren haben, dass ein Buch von Dir auf den Markt kommt?
Ganz unterschiedlich. Ich glaube, meine Familie war erst mal skeptisch. Stolz zwar, aber dennoch ein wenig skeptisch. Manche Freunde wiederum haben sofort nach einem Autogramm gefragt, um eins der ersten Stunde zu haben, falls aus mir was werden sollte.

Hast du einen Schreiballtag oder Rituale? Wie können wir uns das vorstellen?
Der wichtigste Wegbegleiter ist für mich die passende Musik. Oft verbringe ich mehr Zeit damit, die passenden Songs für eine Szene auszusuchen, als ich dann tatsächlich für das Schreiben dieser benötige. Einen Schreiballtag möchte ich mir unbedingt noch für 2020 entwickeln, um mehr schreiben zu können. Momentan muss ich noch auf die Suche nach der passenden Zeit gehen und mir diese wirklich freischaufeln.

Gibt es noch weitere Buchideen, die in deinem Kopf rum spuken?
Oh ja, jede Menge sogar. Allein letzte Woche habe ich zwei Storys geplottet. Da kommt noch einiges auf meine Leser zu in den nächsten Jahren. Ich habe gerade erst losgelegt.

Hast du noch weitere Hobbys?
Ich tobe mich sehr gerne kreativ aus und häkel, nähe und backe furchtbar gerne. Dabei kann ich richtig abschalten und plotte teilweise ganze Bücher. Besonders wenn ich im aktiven Schreibprozess bin, finde ich es sehr entspannend, mich einfach mal ein paar Stunden mit meinem Handarbeitszeug zurückzuziehen und über die nächste Szene nachzudenken.

Magst du die Weihnachtszeit oder bist du eher ein Weihnachtsgrinch?

Ich liebe Weihnachten! Mein Verlobter ist da glaube ich eher der Grinch, weswegen wir uns auf eine nicht allzu opulente Weihnachtsdeko geeinigt haben. Aber wenn es nach mir geht, könnte der Weihnachtsbaum das ganze Jahr im Wohnzimmer stehen.

Mit welchem deiner Charaktere würdest du am liebsten Weihnachten feiern?

Puh, das ist eine gemeine und schwierige Frage – ich habe sie ja alle lieb. Mit meinen heißen McKenna-Männern würde ich natürlich gerne mal unterm Weihnachtsbaum sitzen, aber ich denke, dass man auch mit Maddie viel Spaß haben könnte. Im Pyjama, mit einer heißen Schokolade neben uns und einem Buch in der Hand … ja, das klingt nach einem gemütlichen Weihnachtsfest.

Zum Abschluss: Was möchtest du deinen Lesern gerne sagen?
Zum einen möchte ich mich bei all meinen Lesern ganz herzlich bedanken. Ich fühle mich wahnsinnig gut aufgenommen in die Autorengemeinschaft, weil ihr meinen Geschichten eine echte Chance gegeben habt. Jede Rezension, jedes noch so kleine Feedback oder auch schöne Bild machen mich wahnsinnig glücklich und bestätigen mich darin, weiterzumachen. Danke euch, meine Lieben.

Und noch ein paar schnelle Fragen:

Kaffee oder Tee? Kaffee
Langschläferin oder Frühaufsteherin? Frühaufsteherin
Chaotin oder Perfektionistin? Perfektionistin
Berge oder Meer? Meer
Im Kino: Popcorn oder Nachos? Nachos
Angus oder Braden? (okay, das ist fies): Vielleicht sollte ich jetzt Collin sagen… Tatsächlich aber Braden, weil ich mich zu einem gewissen Teil mit ihm identifizieren kann.

Man kann sich an das Gesetz halten. Oder es einfach selbst in die Hand nehmen …

Illegale Cage-Fights, aufputschende Mittel und jede Menge Wut im Bauch – Braden lässt es nachts ordentlich krachen, während er tagsüber als der verantwortungsbewusste Sohn der McKennas den Geschäften nachgeht. Einzige Achillesferse stellt die attraktive Celine dar, die für die Familie das Golden Pot leitet und ihm schon seit einer Weile unter die Haut geht. Dass sie absolut tabu für ihn ist, macht die Sache nicht gerade einfacher. Als sie unfreiwillig in den Mittelpunkt der Familienfehde gezerrt wird, muss Braden an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen …”

Quelle: Romance Edition

 

 


Ihr wollt noch mehr über das Buch erfahren?

Dann  schaut auch unbedingt bei meinen Kolleginnen vorbei, denn auch sie haben interessante und ganz unterschiedliche Artikel vorbereitet.

Tourplan:

02.12. Interview mit Melanie Reichert

03.12. Fighting Passion Marie-Isabel von www.readingmaddoxgirls.at

04.12. Cage-Fights Claudia von www.claudis-gedankenwelt.de

05.12. McKennas (Angus/Braden) Mareike von www.charmingbooks.de

06.12. Vorschau Collin Gina von www.zeilenfluch.de

Blogtour-Banner: ©Sturmmöwen

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