Rezensionen

Leseeindruck: A history of us

A history of us – Vom ersten Moment an
Jen De Luca
KYSS Verlag
464 Seiten

Mein erstes Buch im Mai – und dann gleich so ein Schönes. So darf der Monat gerne weitergehen. Ich liebe ja so kleine Städte, in denen jeder jeder kennt und man sich so richtig wohlfühlen kann und Willow Creek ist definitiv eine davon.

“Vom ersten Moment an” ist Programm, das war es auch für mich als Leserin. Schon von Anfang an mochte ich das Buch. Emily ist so eine bezaubernde Protagonistin, die ich sofort mochte. Gleich zu spät dran, immer einen Kaffee dabei, wie kann man sie nicht lieben? Sie kümmert sich liebevoll um ihre Nichte und ihre Schwester, die nach einem Unfall Hilfe braucht während sie für sich ihr Leben neu ordnen muss. Sie ist relativ neu in Willow Creek und rutscht durch ihre Nichte in die Teilnahme an dem Mittelalterfestival.

Hach, ich liebe dieses Buch. Die Vorbereitung auf das Festival, die Personen und dann: Das Festival selbst! So ein tolles Setting, ich habe mich dauerhaft dorthin gewünscht und hätte Emily gerne als Dirne unterstützt, wäre auf dem Gelände umhergewandert, den Kämpfen zugesehen. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil komplett mitgenommen,

Es ist das perfekte Wohlfühlbuch, das einfach richtig viel Spaß macht. Die Charaktere haben alle etwas besonderes, sympathisches und man möchte diese kleine Truppe einfach nur ins Herz schließen. Ich mag, dass es nicht die zickigen Charaktere gibt, die man oftmals in solchen Büchern trifft, die, die Ärger machen um ein wenig Stimmung ins die Geschichte zu bringen. Das braucht dieses Buch nicht, es lebt von der Herzlichkeit und den abwechslungsreichen and absolut charmanten Personen aus Wiillow Creek.

Aber über Simon habe ich ja noch gar kein Wort verloren, Asche auf mein Haupt. Ich werde nicht zu viel über ihn verraten, aber ich mochte ihn und seine verschiedenen Persönlichkeiten. Er ist nicht der typische Bad Boy, der ein dunkles Geheimnis hat, er ist so viel mehr und es lohnt so sehr, ihn kennenzulernen. Ich mochte ihn von Anfang an, den strengen Lehrer, der das Festival organisiert, der böse schauen kann und auf dem Festival den heißen Piraten hervorholt.

Emily & Simon sind von Anfang an großes Kino.

Ich kann Euch diese Geschichte absolut ans Herz legen. Ich weiß, dass ich die nächsten Bände definitiv auch lesen will – denn Willow Creek und seine Bewohner sind einfach nur toll.

Das Buch

«Gilmore Girls» trifft Mittelalterfestival!

Ein Mittelalterfestival. Emily hat sich allen Ernstes überreden lassen, bei einem Mittelalterfestival als Schaustellerin mitzumachen. Ihre Nichte will unbedingt daran teilnehmen, ohne erwachsene Aufsichtsperson darf sie nicht, und da ihre Schwester einen Unfall hatte, springt Emily ein. Was tut man nicht alles für die Familie? Tatsächlich könnte das Ganze sogar lustig werden, wenn da nicht Simon wäre. Simon, der Organisator des Festivals. Simon, die Anachronismus-Polizei. Simon, die Spaßbremse. Die beiden können sich vom ersten Moment an nicht leiden. Aber auf dem Festival schlüpfen sie in andere Rollen. Und plötzlich wird aus dem ernsten Simon ein verruchter Pirat. Der ganz eindeutig mit ihr flirtet! Und Emily bekommt genauso plötzlich weiche Knie. Aber wer flirtet da miteinander? Die Tavernendirne und der Pirat? Oder Emily und Simon?

Band 1 der Willow-Creek-Reihe

Quelle: KYSS Verlag

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