Rezensionen

Leseeindruck: Best Friend Zone

Best Friend Zone – Vicky und Alex
Jennifer Wolf
268 Seiten

Das Buch wurde mir von der Netzwerk Agentur Bookmark und der Autorin zur Verfügung gestellt – das hat keinen Einfluss auf meine Meinung. 

Meine Meinung einmal im Schnellverfahren? Genau mein Buch. Es ist gefühlvoll und lustig und hat mir richtig gut gefallen!

Ihr wollt es ausführlicher haben? Na gut, ich erzähle Euch mal, was mir an dem Buch so gut gefallen hat:

Vicky

Vicky ist die Protagonistin des Buches und ich liebe ihre Entwicklung. Am Anfang des Buches ist sie doch ziemlich auf ihren besten Freund Alex fixiert und hat kaum andere Freunde – aber sie wird im Laufe des Buches so viel selbstständiger und es macht Spaß, sie zu begleiten.

Nein Victoria Berger! Du musst lernen, auf Leute zuzugehen. Ich sehe Dich schon dasitzen, eine wabernde Aura aus Ablehnung um dich herum. Ein Möch aus Tibet ist nichts gegen Dich und deine undurchdringliche Mentalmauer. (Best Friend Zone, Kapitel 1)

Freundschaft

Ich liebe die Freundschaften in diesem Buch – Vicky und Alex sind schon seit Kindertagen miteinander befreundet sind und teilen (fast) alles miteinander. Zwischen die beiden geht eigentlich gar nichts – bis Lea ins Spiel kommt. Aber auch die unglaublich tiefe Freundschaft der Mütter oder die “neuen” Freundschaften, die Vicky schließt, haben mir richtig gut gefallen.

Zusammenhalt

Ich LIEBE die Familien von Vicky und Alex. Da ist so viel Freundschaft, Liebe und Vertrauen, eigentlich ist es eine große Familie. Was für eine große, chaotische und liebevolle Truppe, die ich absolut in mein Herz geschlossen habe.

Joschi

Joschi ist der Freund von Alex – und auch von Vicky. Ihn habe ich im Buch so gefeiert, er ist herrlich trocken. Eigentlich wollte ich Euch gerne ein Zitat von ihm zeigen – aber ich kann mich nicht entscheiden. Er leidet übrigens auch sehr unter Trennungsschmerz, ist aber trotzdem ein unglaublich lieber Freund. Ich möchte auch so einen lustigen Joschi in meinem Leben.

Einfach alles

Ach, was will ich hier noch aufzählen, es ist wie es ist: das Buch ist einfach insgesamt absolut stimmig. Auch Alex ist echt sympathisch und süß dazu und hätte eigentlich seinen eigenen Punkt verdient. Er ist herrlich vorurteilsfrei und ein toller Typ (naja, Ausrutscher hat ja jeder mal).

Der Schreibstil des Buches ist so witzig und ich habe echt gelitten, weil ich kaum Lesezeit hatte und ständig an dieses Buch denken musste. Ich habe gekichert, ich habe gelacht und eine Szene ist so genial. Fremdschämen pur aber genial! Außerdem gibt es so viele süße Details und Charakterzüge der Charaktere und innerhalb der Geschichte, dass ich mittendrin war und mich fühlte, als wäre ich schon jahrelang dabei.

Außerdem habe ich total mit Vicky gelitten, sie tat mir so Leid. Ich konnte ihre Gefühle und Handlungen absolut nachvollziehen.

Das Buch ist nicht nur witzig sondern zeigt auch jede Menge Probleme auf: Unsicherheit, Übergewicht, Mobbing, Eifersucht, Trennung… viele kleine Dinge, die vielleicht jeder schon mal in seinem Leben/seiner Umgebung hatte. Die Autorin hat das ganze nicht übertrieben in den Mittelpunkt gestellt aber auch nicht oberflächlich behandelt – genau richtig für mich.

Das Ende ist zuckersüß, genau so wie ich es mir erwünscht habe – wobei ich mit dem allerletzten Kapitel noch ein Sahnehäubchen bekommen habe. Ich will eindeutig mehr davon.

 

 

Das Buch

Für Vicky ist ihr bester Freund Alex alles, was sie zum Glücklichsein braucht. Doch während sie sich an der Uni zurechtfinden muss, wird Vicky etwas klar: Sie war so dumm, sich ausgerechnet in Alex zu verlieben. Aber sieht der in ihr nicht nur seine beste Freundin, die er wie eine Schwester liebt? Vicky überlegt, ihm ihre Gefühle zu beichten, doch dann erzählt ihr Alex von Lea. Er scheint von ihr total angetan zu sein und Lea lässt Vicky spüren, dass er ab jetzt zu ihr gehört.

 

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