Rezensionen

Leseeindruck: Celestial City

Celestial City – Akademie der Engel
Leia Stone
ONE Verlag
368 Seiten (Band 1)

Engel & Akademie – das sind eigentlich schon zwei Schlagworte, bei denen ich gerne schwach werde. Und obwohl Marie schon vor Monaten von dem Buch geschwärmt hat, ist es bis jetzt trotzdem irgendwie nicht zu mir gekommen. Als ich es dann bei Kindle unlimited gesehen habe, habe ich es spontan gelesen – und es ist wirklich soooooo gut! Ich finde sogar, dass die Geschichte besser ist, als es der Klappentext widergibt, aber das nur mal so am Rande.

Es ist die perfekte Romantasy für mich!

Teil eins enthält wirklich alle klassischen Klischees, die man oft in solchen Büchern kritisiert.. Das hat mich allerdings überhaupt nicht gestört, denn es ist wirklich gut geschrieben. Ab den ersten Seiten hat es mich gepackt und da ich im Moment ja wieder extrem kritisch bin und Probleme beim Einstieg habe, war das für mich ein absoluter Segen. Es ist leicht zu lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Anspruchsvoll ist wahrscheinlich das falsche Wort, um das Buch zu beschreiben, aber genau so mag ich es manchmal: Unterhaltung pur!

Brielle, die Protagonistin, ist echt witzig, ich mochte sie sofort. Und dazu ist sie noch ein herzensguter Mensch, nee – eigentlich kein Mensch. Denn seit dem Engelsfall gibt es ein richtiges Menschenleben kaum noch. Im Krieg Engel gegen Dämonen haben die meisten Menschen Engels- oder Dämonenkräfte bekommen. Bis zum 18. Lebensjahr werden diese Kräfte unterdrückt, um den “Infizierten” eine halbwegs normale Kindheit zu ermöglichen, aber mit 18 müssen alle zur “Erweckung”, einer Zeremonie, in dem die Kräfte offenbart werden. Okay, soweit zum Einstieg in die Story, denn wir steigen kurz vor Brielles Erweckungszeremonie ein.

Ich hatte ja schon erwähnt, dass eigentlich alle Klischees vorkommen, und natürlich gibt es auch den klassischen, düsteren Arsch. Das ist in dem Fall Lincoln, den fand ich aber auch super. So arschig ist er auch gar nicht – naja, ein bisschen halt.

Lustige beste Freundin – check, gibt es auch.
Prophezeiung – check, gibt es auch.
Schulzicke – check, gibt es auch.

Ich könnte noch mehr davon in die Liste aufnehmen – aber Ihr seht, worauf ich hinaus will. Alles drin, was ihr Euch an Klischees ausdenken könnt – aber für mich passte es und dazu ist das Buch komplett mitnehmend und hat mich durchgehend begeistert.

Da ich die anderen Teile direkt im Anschluss gelesen habe, erweitere ich meine Meinung, sodass es nur diesen einen Beitrag dazu gibt. Die Klischees, die in Teil eins vorkommen, werden in den nächsten Teilen hinfällig und das hat mich mega begeistert. Kein ewiges Hin und Her, wir lieben uns doch nicht, trennen uns drölf Mal, ich bin mir nicht sicher… – die Charaktere, den Zusammenhalt und die Freundschaften empfand ich in diesen Büchern als absolut begeisternd. Ich habe diese Reihe in einem Rutsch durchgelesen – und bin völlig verliebt!

Wenn ihr also, genau wie ich bei den Schlagwörtern Engel & Dämonen und Akademie schwach werdet und Euch Klischees (im ersten Teil) nicht stören, dann bin ich mir GANZ sicher, dass Ihr das Buch genauso lieben werdet wie ich!

Das Buch

Seit Brielles Mutter ihre Seele an die Dämonen verkauft hat, ist auch das Schicksal der 18-Jährigen besiegelt. Deshalb erwartet sie bei ihrer Erweckungszeremonie, die über ihr weiteres Leben entscheidet, keine großen Überraschungen. Es ist klar, dass sie an der dämonischen Tainted Academy ausgebildet wird. Als dann jedoch pechschwarze Flügel aus ihrem Rücken wachsen, wird sie wider Erwarten an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist Brielle dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht – oder dass sie plötzlich Luzifer persönlich gegenübersteht.

Quelle: ONE Verlag

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