Rezensionen

Leseeindruck: Die Jäger der Götter

Die Jäger der Götter
Jenna Liermann
Dark Diamonds
313 Seiten

Ich habe dieses Buch im Rahmen der Impress Challenge (organisiert von Booknerds by Kerstin) gelesen.

Monatsaufgabe Februar: Ihr kauft doch sicherlich auch so gerne Bücher wie ich und dann liegen sie auf eurem SuB.Deswegen befreit dieses Monat eines eurer SuB Bücer, lest und rezensiert es UND erzählt mir, warum ihr es unbedingt kaufen musstet.

Dieses Buch lag schon gaaanz lange auf meinem digitalen SuB. Es war ein spontaner “Klingt geil”-Kauf. Lest euch doch einfach mal den Klappentext durch (weiter unten findet ihr ihn). Ich meine: Rockstars und Götter, das springt mich ja schon fast zweimal an. Dennoch lag es dann auf dem Kindle – bis zu dieser Monatsaufgabe.

So gut wie das Buch sich anhörte vom Klappentext – leider konnte es mich dann beim Lesen gar nicht wirklich überzeugen. Anderthalb Wochen habe ich daran gelesen und das ist bei mir auch leider kein gutes Zeichen.

Die Idee der Geschichte – eigentlich genau meins, auch wenn das mit den Rockstars nicht wirklich was war. Das war nur kurz angeschnitten, störte mich jetzt aber nicht wirklich. Mythologie, Geschichten, Halbgötter, Unterwelt – theoretisch absolut genial, praktisch konnte mich die Geschichte aber nicht packen. Die Autorin schreibt sehr viel – sagt aber teilweise gar nichts aus. Manchen mag das gefallen, ich fand es unglaublich anstrengend und deswegen kam auch bei mir keine Spannung auf.

Auch die Charaktere blieben mir zu blass – außer Jaelle (die Protagonistin), die fand ich eher nervig. Zu naiv, nimmt alles eigentlich hin. Was sie so ziemlich als einziges stört: Ohhh, die haben meine Gefühle manipuliert. Die Liebe innerhalb des Buches – sie war halt da. Schon immer eigentlich. Ich hatte mir da dennoch ein wenig mehr Entwicklung, Gefühle und Pickeln erhofft.

Eigentlich habe ich das Buch zu Ende gelesen, weil ich noch rein wenig Spannung und Überraschung erwartet habe – leider war es am Ende dann zu schnell, überhastet und zu chaotisch.

Nein, für mich war das Buch leider nichts – aber das lag auch hauptsächlich an dem besonderen Stil der Autorin. Wer damit zurecht kommt und gerne was über Götter liest: Vielleicht einfach mal probieren.

 

Das Buch

**Hüte dein Herz vor dem göttlichen Spiel des Schicksals**
Sie sind atemberaubend gut aussehend und spielen wie die Götter. Als die 21-jährige Kellnerin Jaelle zum ersten Mal die Rockband »The Hunting Gods« auftreten sieht, zieht es ihr fast den Boden unter den Füßen weg. Denn sie erkennt ausgerechnet im unfassbar attraktiven Leadsänger ihre ehemalige Jugendliebe Myles wieder – den Jungen, der ihr vor Jahren das Herz gebrochen hat. Dass Myles sie nun wie eine Fremde behandelt, sie ihn und seine hübsche Bandkollegin aber dennoch mit Getränken versorgen muss, ist der vielleicht schwerste Moment ihres Lebens. Zumindest bis dahin. Denn Myles ist nicht nur auf der Bühne ein Gott, er dient auch einem. Und ob die beiden es nun wollen oder nicht, die Götter haben ihre Schicksale längst miteinander verknüpft…

(Quelle: Impress)

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