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Leseeindruck: Kuss gesucht, Liebe gefunden

Kuss gesucht, Liebe gefunden
Poppy J. Anderson
456 Seiten

Zuckersüß, grundsolide und verlässlich!
So was wollte ich (komische Beschreibung für ein Buch, ich weiß)! Nach einem Buch, das mich derbe enttäuscht hat, brauchte ich etwas Positives. Und bei Poppy J. Anderson ist man IMMER auf der sicheren Seite, ich liebe ihre Bücher.
„Kuss gesucht, Liebe gefunden“ ist ein wunderbares Wohlfühlbuch, mit jeder Menge Humor und herrlich sympathischen Charakteren.
Theoretisch gehört es zu der Titans-Reihe, praktisch ist das völlig egal und die Geschichte steht komplett für sich (außer dass man einige Charaktere nicht kennt, das ist aber überhaupt nicht schlimm).

Die Geschichte von Lexie, Owen und den Zwillinge ist einfach nur toll. Charaktere, die man einfach nur gern haben muss, ein wenig fremdschämen für die Familie und eine Entwicklung, wie ich sie mag.

Natürlich kann man eventuell grob erahnen, wie sich die Alibifreund/-Freundin-Sache entwickelt, aber der Weg ist das Ziel und wer die Autorin kennt, weiß wie humorvoll sie schreibt. Wundervolle Liebesromane mit viel Witz und gaaaaanz viel Herz.

Das Buch

Lexie Collins liebt ihren faulen Kater Mr. Darcy, ihren Job als Kinderbuchautorin und Schokolade – meistens in genau dieser Reihenfolge. Was sie weniger liebt, ist die Tatsache, dass sie ihrem Exfreund dabei zusehen muss, wie er ihre Cousine heiratet. Als wäre das nicht schlimm genug, wird sie von ihrer Familie mit Mitleid und gut gemeinten Ratschlägen zu ihrem Liebesleben überschüttet, das deprimierenderweise seit Langem brachliegt. Das einzig Aufregende in ihrem Leben ist zurzeit ihr neuer Nachbar Owen, in dessen Gegenwart sie kaum ein Wort herausbekommt, weil er der mit Abstand heißeste Mann des Planeten ist. Weil Lexies Familie nicht aufhört, sie wegen ihres Single-Status zu bedauern, erfindet sie kurzerhand einen festen Freund, der Owen zum Verwechseln ähnlich sieht.
Als Footballspieler, der gerade erst nach Manhattan gezogen ist, um bei den New York Titans zu spielen, und als alleinerziehender Vater von zwei Kindern ist Owen Adams vollauf damit beschäftigt, seinen Job und seine Familie unter einen Hut zu bekommen. Umso nervenaufreibender sind die Versuche seiner Mutter, sich in sein Leben einzumischen, indem sie ihm einreden will, dass er unbedingt eine Frau an seiner Seite braucht, um glücklich zu sein. Das ist jedoch das Letzte, was Owen will – das wirklich Allerletzte.
Um ein bisschen Ruhe zu haben, sieht er sich gezwungen, ihr eine Beziehung vorzugaukeln, die es gar nicht gibt, und Lexie kommt ihm dafür gerade recht. Aber Gefühle vorzugaukeln, ist eine heikle Sache, denn dabei kann man sich schneller verlieben als gedacht …

Quelle: Poppy J. Anderson

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