Rezensionen

Leseeindruck: Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten

Morgentau. Die Auserwählte der Jahreszeiten
Jennifer Wolf
Impress Verlag
271 Seiten

Ich habe dieses Buch für die Monatsaufgabe März der Impress-Bloggerchallenge gelesen. Die Aufgabe: Am 20. März ist Frühlingsanfang und ich freue mich schon so auf die warmen Tage. Deswegen lest und rezensiert einen Titel auf dem Frühlingsfarben dominieren. Ich denke hier als Tipp an helle und strahlende Farben wie gelb, orange, helles grün…nur nicht zu düster.”

Dieses Buch passte perfekt für die Monatschallenge –  Zeit, es endlich vom SuB zu holen. Ein zartes lila, fallende Blütenblätter und Lust auf Frühling!

Jetzt aber zur Geschichte: Ich spoiler eventuell etwas, sonst kann ich nämlich nichts über die Geschichte schreiben. Außerdem ist, denke ich, jedem halbwegs denkendem Menschen recht klar, wer die Auserwählte sein wird. Aber um Euch eventuell noch ahnungslos zu lassen, nennen wir die Auserwählte zukünftig einfach weiterhin “Auserwählte”…

Das war eine Geschichte (fast) ganz nach meinem Geschmack. GÖTTER! Bzw. Halbgötter. Und dazu noch ein Auswahlverfahren, weil die Auserwählte sich für einen der Halbgötter und seine Jahreszeit entscheiden muss.

Maya hat mir von Anfang an gut gefallen. Sie hadert nicht mit ihrem Schicksal, wie es so oft in ähnlichen Geschichten vorkommt sondern nimmt es hin. Sie ist mutig, freundlich, hat Schwächen wie jeder andere Mensch und war mir durchweg sympathisch, ebenso wie die Halbgötter der Jahreszeiten. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht diese kennenzulernen – zumal die Autorin es grandios geschafft hat, die Jahreszeiten in Charakter und Eigenschaften zu pressen, das hat mir richtig gut gefallen. Süß fand ich deren Seelentiere, die Begleiter.

Oben erwähnte ich dass es eine Geschichte fast ganz nach meinem Geschmack war. Was mir nämlich im Laufe der Geschichte nicht so gut gefallen hat: Ich empfand sie als relativ vorhersehbar. Dennoch habe ich weitergelesen, weil es einfach Spaß gemacht hat und ich gespannt war, was da noch so kommt – denn obwohl recht absehbar war, für wen der vier unterschiedlichen Männer sich die Auserwählte entscheiden würde, waren noch zu viele Seiten übrig.

Und dann: ging es erst richtig los. Vorhersehbar? Mitnichten. Ruhig und voller atmosphärischer Beschreibungen? Hatten wir bis hierhin, ab jetzt waren Action und überraschende Wendungen angesagt. Das Ende war genial und völlig unerwartet.

Fazit: Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Die Umsetzung und insbesondere das Ende war wirklich toll. Es ist mal etwas ganz anderes und der zweite Teil ist direkt auf meine Wunschliste gewandert.

 

 Das Buch

Die Erde liegt unter einer dicken Schneedecke, Eis und Kälte herrschen überall. Nur noch ein kleiner Landfleck ist bewohnbar, wo die Erdgöttin Gaia die letzten ahnungslosen Menschen angesiedelt hat. Hier lebt auch Maya Jasmine Morgentau, eine der göttlichen Hüterinnen. Alle hundert Jahre wird unter ihnen eine Auserwählte dazu bestimmt, das Gleichgewicht der Natur aufrechtzuerhalten. Sie darf die vier besonderen Söhne der Gaia kennenlernen, den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Für einen muss sie sich entscheiden und sich ein Jahrhundert an ihn binden. Doch jeder der Söhne hat seine Stärken und Schwächen. Sollte Maya die Auserwählte werden, für wen würde sie ihr Leben hergeben?

Quelle: Impress

 

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