Rezensionen

Leseeindruck: Park Avenue Player

Park Avenue Player
Vi Keeland/Penelope Ward
LYX Verlag
361 Seiten

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar gelesen – vielen Dank an Netgalley und den LYX Verlag, das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Ich mag die beiden Autorinnen sehr  gerne und eine der ersten Meinungen, die ich gesehen habe, war: Welch ein Spaß. Deshalb musste ich auch nicht lange überlegen und wollte es lesen.

Als erstes muss ich mich hiermit offiziell bei dem Buch und den Autorinnen entschuldigen. Zwischenzeitlich war ich ein wenig enttäuscht und fand es okay. Eine nette Geschichte – aber nichts Außergewöhnliches. Man konnte es lesen, zwischendurch mal vor sich hin grinsen, aber es war nichts wirklich Neues und ich fand die Story vorhersehbar. Und dieses Drama: Ich will sie/ihn nicht enttäuschen, ich will nicht verletzt werden, ich will, ich will nicht…
So, das hört sich nach Augenrollen und Kopfweh an, oder? Wie gesagt, ich entschuldige mich für diese Gedanken, denn das Buch ist so viel mehr! Wirklich.

Ich muss dazu sagen, dass ich die Charaktere recht schnell mochte – besonders die weibliche Protagonistin Elodie. Sie ist echt cool. Sie wird als sehr gut aussehend beschrieben – sie ist nicht immer glücklich damit, weil sie oftmals auf ihr Äußeres reduziert wird, nutzt es aber dennoch aus. Um die Beziehung mit ihrem betrügenden Exmann zu verarbeiten, hat sie den Spieß umgedreht – und überführt jetzt als Lockvogel notorische Fremdgänger.

Auf der Suche nach einem neuen Job trifft Elodie auf Hollis. Kein gutes erstes Treffen aber tatsächlich ergattert sie durch eine glückliche Fügung und viel Überzeugungstalent doch noch den Job – ich denke das ist kein Spoiler, wenn ich das hier verrate.

Hollis ist selbstbewusst und ziemlich arrogant. Das täuscht allerdings, tief im Innern ist er ein wirklich fürsorglischer und warmherziger Kerl. Das sieht man schon daran, dass er seine Nichte bei sich aufgenommen hat , wie er sich um sie sorgt und sich kümmert.

Die Dynamik zwischen den beiden ist… heiß. Beide sind stolz, stur, scharf aufeinander und haben Bindungsängste – keine wirklich gute Kombination. Hinzu kommt, dass Hailey, Hollis´ Nichte, nicht von irgendwelchen Dramen beeinflusst werden soll. Hailey ist übrigens klasse. Warmherzig und zuckersüß.

Ich hatte anfangs erwähnt, dass die Story vorhersehbar ist. Ist sie nicht. Null. Überhaupt nicht. Auf jeden Fall nicht für mich. Durch die Rückblicke war schon klar, dass noch etwas passieren wird. Aber was? Das werde ich hier nicht verraten.

Auch wenn ich zwischenzeitlich nicht so sehr begeistert war, hat mich das Buch letztendlich doch sehr begeistert. Es hätten für mich etwas weniger String-Tangas sein können, aber das ist im Nachhinein die größte Kritik, die ich habe. Ein tolles Buch, das mir Spaß gemacht und mich überrascht hat.

Das Buch

Er glaubt nicht mehr an die Liebe. Bis er sie trifft … Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch passiert es: Elodie erwischt mit ihrem alten Jeep den glänzenden Mercedes eines reichen Schnösels. Es ist Abneigung auf den ersten Blick, als ihr der arrogante – wenn auch leider attraktive – Geschäftsmann die alleinige Schuld an dem Unfall gibt. Nach einem hitzigen Wortgefecht muss die temperamentvolle New Yorkerin sich sputen, um noch pünktlich zu ihrem Termin zu erscheinen – und staunt nicht schlecht, als sich ihr Unfallgegner als ihr zukünftiger Chef entpuppt …
Quelle: Lyx Verlag

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