Rezensionen

Leseeindruck: Something pure

Something pure
Kylie Scott
LYX Verlag
432 Seiten

Vielen Dank an den LYX Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar, das hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Okay, wie sage ich es freundlich und ohne zu spoilern? Das war nichts für mich! Ich habe die Rockstar-Reihe von Kylie Scott geliebt, so leicht und witzig. Ich erwarte bei ihren Büchern keine tiefsinnige Lektüre sondern einfach nur nette, lustige Unterhaltung – aber leider kann ich das von diesem Buch hier nicht behaupten.

Es startete richtig gut und in genau die Richtung, die ich haben wollte und die ich mir versprochen habe. Ein Treffen in einer Bar, ein Flirt unter Kollegen, allerdings stellt sich dieser als reicher Milliardär heraus. So weit so gut, ein bisschen Cinderella, gepaart mit Intrigen und einem Kampf um die Liebe. Hat theoretisch Potential, sowas lese ich ja ganz gerne mal.

Leider ging es mir dann alles zu schnell. Die beiden kannten sich wie lange? Nicht mal eine Woche. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass sie sich “richtig” hätten kennenlernen dürfen bevor Alice von dem unsäglichen Reichtum erfährt und zu Beck fährt, um ihn zu unterstützen, das hätte das ganze für mich deutlich runder gemacht. Und Beck – so nett und süß wie ich ihn am Anfang fand, so anstrengend fand ich ihn in Denver. Zum großen Teil ist das sicherlich gewollt und klärt sich auch im Laufe der Geschichte, aber nein!

Und die Wiederholungen: “Ja, meine Liebste.” “Hallo, meine Liebste.” “Okay, meine Liebste.” Ihr seht worauf ich hinaus will, ohne dass ich alle Stellen aufführe. Kosenamen und so in allen Ehren, aber das war mir zu viel und zu oft und bescherte mir, neben den seltsamen Stellen von Intimität, auch Kopfschmerzen vom Augenrollen.

Die Nebencharaktere fand ich teils ganz witzig, auch mit ihrem Wissen zum falschen Umgang mit Geld, aber so ganz packen und überzeugen konnten sie mich auch nicht, es war mir irgendwie zu unliebevoll, zu gewollt. Theoretisch eine lustige Truppe und sowas liebe ich ja – aber auch hier fehlte mir etwas.

Ich habe das Buch zwar bis zum Ende gelesen, leider konnte es mich aber nicht wirklich überzeugen.

 

Das Buch

Wahre Liebe muss standhaft sein

Alice hat so ihre Zweifel an der wahren Liebe. Schließlich trifft sie bei ihrem Job in einer Bar nicht gerade die Vorzeige-Exemplare der männlichen Spezies – bis Beck auftaucht. Vom ersten Moment an ist da dieses warme Funkeln und Prickeln zwischen ihnen. Doch als Becks Vater überraschend stirbt, erfährt Alice, dass der unwiderstehliche Hilfskellner einer milliardenschweren Unternehmerfamilie entstammt. Als Beck sie bittet, ihm zur Seite zu stehen, kündigt Alice kurz entschlossen ihren ungeliebten Job und folgt ihm nach Denver. Dort findet sie sich in einer Welt wieder, in der Schein mehr wert ist als Sein. Alice und Beck müssen nun jeden Tag darum kämpfen, ihre Liebe nicht von Intrigen, Geld und Macht zerstören zu lassen …

Quelle: LYX Verlag

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.