Rezensionen

Leseeindruck: Southern storms

Southern Storms
Brittainy C. Cherry

Ob ich ein schlechtes Gewissen habe, weil ich Euch von einem Buch vorschwärme, das es bisher noch nicht auf Deutsch gibt und bei dem noch nicht mal der Erscheinungstermin klar ist? Nööö, überhaupt nicht. Vielleicht nehmt ihr einfach nur mit, dass auch das neueste Buch von Brittainy C. Cherry ein absolutes Highlight ist. Die Dilogie Landon & Shay fand ich zwar gut – aber es war das erste Buch, das mich nicht komplett begeistert und hat schwärmen lassen (aus verschiedenen Gründen) obwohl die Autorin natürlich auch bei diesen Büchern bewiesen hat, dass sie einfach göttlich schreibt.

ABER dieses hier hat es wieder absolut in sich. Hatte ich zu Beginn des Buches doch ein bisschen Angst (Thematik, die ich nicht mag, vorhersehbare Entwicklung, die mir nicht gefällt) muss ich direkt danach alles zurücknehmen. Ich weiß nicht, ob ich das Buch weitergelesen hätte, wenn es nicht von ihr gewesen wäre (ist das unfair anderen Autoren gegenüber?) – aber ich bin so froh, dass ich es gemacht habe. B.C. Cherry ist grandios, wirklich. Ja, die Thematik ist absolut nicht meins, ich mag es einfach nicht. Aber, obwohl sie natürlich da und auch präsent war, hat die Autorin nicht den Fokus darauf gelegt und das hat mir das ganze leichter gemacht.

War es vorhersehbar? Zum Glück ist nicht das passiert, was ich vermutet habe. Auch darauf hätte man kommen können – wurde eigentlich von Anfang an ganz klar präsentiert – aber meine Angst vor “den Enthüllungen” hat mich blind gemacht. Alles gut also…

Alles gut ist natürlich maßlos übertrieben. Wer die Autorin kennt und mag, der weiß, was ich meine. Sie schreibt so toll. In der einen Minute kann man kaum lesen, weil einen die Gefühle erdrücken, in der anderen ist man glücklich und froh und lacht herzlich. “Willst du einen Schneemann bauen” wurde noch nie so liebevoll in eine Geschichte eingebaut, einfach herrlich.

Jax wird als absolut kaltherziges Arschloch dargestellt – von sich selbst und vielen anderen im Dorf. Ich weiß nicht, wie es dazu kam, dass er diesen Ruf weg hat, das wurde auch beim Lesen nicht klar (wenn ich Kritik am Buch habe: dann das!). Denn er ist bezaubernd (wenn man einen Mann so beschreiben kann), gutherzig und absolut mitfühlend – ein Traum von einem Mann, der nur noch übertroffen wird von Connor, seinem “Partner”, der einfach Zucker ist.

Nein, ich verrate nicht zu viel außer das diese Geschichte einfach wieder wunderwunderschön ist – eben ein typischer Cherry-Roman, bei dem man fühlen, heulen, aber auch lachen kann.

Freut Euch drauf – ich gehe doch mal ganz stark davon aus, dass Lyx auch diese Reihe zu sich holen wird.

Das Buch

All I wanted to do was run away, I never expected to crash into his arms…

After leaving the city life behind to escape my loveless marriage, I moved to small town Havenbarrow for a fresh start.

What I didn’t expect was to find myself drawn to the town’s black sheep.

They called him troubled. Cold. A man with a dark past.

What everyone seemed to miss about Jax was the splashes of light in his eyes. The random acts of kindness he performed when no one was watching. The way he made me smile and laugh.

Jax helped unpack the baggage I’d been carrying around with me. He was patient with my pain and gentle with my scars. He was the stillness during my hurricane.

Yet when both of our pasts came back to haunt our present days, we realized quickly that sometimes love stories didn’t end the way we’d hoped.

Sometimes you were left with only the damage from the storm.

Quelle: Brittainy C. Cherry

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