Rezensionen

Leseeindruck: The inheritance games

The inheritance games
Jennifer Lynn Barnes
400 Seiten
cbt Verlag

Hhhmmm… Ja, so wäre mein Fazit. Ihr wollt es genauer? Na gut!

Wir haben “The inheritance games” im März in unserem Buchclub gelesen. Als wir uns das Buch Anfang des Jahres ausgesucht haben, bin ich irgendwie davon ausgegangen, dass es sich um Fantasy handelt. Das Cover und der Bestandteil “games” haben mich das denken lassen. Überraschung für mich: beim genaueren Beschäftigen habe ich festgestellt, dass es ein Thriller sein soll.

Nochmal eine Überraschung beim Lesen: Den Thriller muss man suchen! Für mich war es ein Jugendbuch mit Geheimnissen und Rätseln (wobei: auch bei den Rätseln hatte ich mir viel mehr erhofft. Teilweise liefen sie nebenbei, teilweise waren die Antworten total offensichtlich und da hätte ich mir mehr miträtseln gewünscht). Eine ganz kurze Zusammenfassung: Ärmliches, aber totaaaaaal kluges Mädchen erbt auf einmal ein Imperium und unglaublich viel Geld, weiß aber nicht wieso. Es gibt keine nachweisbare Verbindung zum Verstorbenen und sie ist jetzt natürlich Ziel von Intrigen und Anschlägen… Sie versucht herauszufinden, weshalb sie als Alleinerbin eingesetzt wurde. Mehr oder weniger zusammen mit den vier Enkeln des Toten (die natürlich entsetzt sind, dass eine total Fremde das Geld, Haus, Stiftung und alles geerbt hat) geht sie den Rätseln auf die Spur, sie weiß aber natürlich nicht, wem sie überhaupt vertrauen kann. Klingt gut? War es (irgendwie) auch – aber den Hype darum finde ich trotzdem nicht ganz nachvollziehbar!

Drei Dinge kann ich rückblickend über das Buch sagen:

1. Es ist wirklich schnell zu lesen, unterhaltsam und ich habe mehr als nur einmal den eingeteilten Abschnitt nicht eingehalten, sondern weitergelesen – hätte ich das Buch alleine gelesen, hätte ich es wahrscheinlich an einem Tag durchgehabt.

2. Aber: es ein Buch, bei dem ich mir komischerweise NICHTS merken kann .

3. Die Enkelsöhne, vier Brüder, sind in meinem Kopf zu einer Masse verschmolzen.

Es bleibt mir somit nur ein Nebel in Erinnerung aus “war irgendwie ganz nett und da waren vier heiße Brüder” , bei denen bestenfalls einer etwas heraussticht und in Erinnerung bleibt (für mich). Es gab aber, besonders zum Ende hin, einige Passagen zum Augen rollen – typische Jugendbuch-Klischees lassen grüßen! Das Ende fand ich eigentlich ganz okay. Nicht “Wow, damit hätte ich nie im Leben gerechnet” – aber doch ganz gut gemacht und halbwegs überraschend.

Das Buch ist eigentlich in sich abgeschlossen, im nächsten Band geht es um ein anderes Spiel. Auch wenn mich “The inheritance games” eigentlich gut unterhalten hat, werde ich den zweiten Teil wohl eher nicht lesen…

Das Buch

50 Milliarden Dollar – Eine unbekannte Erbin – Vier mörderische Nachkommen

Avery Grambs hat einen Plan: Highschool überleben, Stipendium abgreifen und dann – nichts wie raus hier. Doch all das ist Geschichte, als der Multimilliardär Tobias Hawthorne stirbt und Avery fast sein gesamtes Vermögen hinterlässt. Der Haken daran? Avery hat keine Ahnung, wer der Mann war.
Um ihr Erbe anzutreten, muss Avery in das gigantische Hawthorne House einziehen, wo jeder Raum von der Liebe des alten Mannes zu Rätseln und Geheimnissen zeugt. Ungünstigerweise beherbergt es aber auch dessen gerade frisch enterbte Familie. Allen voran die vier Hawthorne-Enkelsöhne: faszinierend, attraktiv und gefährlich.
Gefangen in dieser schillernden Welt aus Reichtum und Privilegien, muss Avery sich auf ein Spiel aus Intrige und Kalkül einlassen, wenn sie überleben will.
Ein süchtig machender Thriller voller dunkler Familiengeheimnisse und tödlicher Herausforderungen.

Quelle: cbt Verlag

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