Rezensionen

Leseeindruck: Veilchensturm

Veilchensturm
Kim Leopold
448 Seiten

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von der Autorin erhalten. Vielen Dank dafür, das hat aber keinen Einfluss auf meine Meinung.

Ich liebe die “How to be happy”-Reihe von Kim Leopold! Und jetzt: Maddox ist da!

Veilchensturm ist der fünfte Band der Reihe – theoretisch sind alle Bücher voneinander unabhängig und man kann jedes davon einzeln lesen – allerdings kommen die Charaktere immer wieder vor und es könnte sein, dass man sich zu den Vorgängern spoilert.

Maddox Madness war der heimliche Star (naja, nicht so heimlich, es gab viiiiele Maddox-Liebesbekundungen) aus “Vergissmeinnicht”. Seitdem Kim Leopold ankündigte, dass auch er seine Geschichte bekommt, habe ich mich auf dieses Buch gefreut.

Die Bücher der “How to be happy”-Reihe machen einfach Spaß – und auch wenn die Charaktere es natürlich nicht immer allzu leicht haben – der Name ist einfach Programm!
Kims Schreibstil ist einfach toll – locker, flüssig und gefühlvoll, sodass man anfangen und am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.

Die Charaktere sind unglaublich gut geschrieben und auch die Geschichte von Maddox hat mich wieder absolut begeistert. Ich war so gespannt auf ihn und: Das Warten hat sich sowas von gelohnt! Er ist unglaublich einfühlsam, witzig und äußerst charmant. Natürlich hat er auch seine Schwächen, nicht unbedingt kleine. Das war allen, die ihn aus “Vergissmeinnicht” kennen schon klar, aber ich habe mir so sehr ein Happy End für ihn gewünscht.

Ich gebe zu, ich war schon ein bisschen eifersüchtig auf Violet. Aber mal ehrlich? Sie mag ich auch ein bisschen (sogar sehr) und eigentlich passt sie perfekt zu ihm. Ein wenig tollpatschig und unsicher – aber auch mutig und absolut liebenswert.

Das Kennenlernen der beiden: Genial.
Das Setting in dem Sommercamp: Ich war fast ein bisschen neidisch und überlege, ob ich nicht auch einen solchen Sommerjob machen könnte. Aufgrund fehlender Talente und eigenen zu betreuenden Kindern fällt das aber wohl flach für mich.
Habe ich schon erwähnt, dass ich dieses Sommercamp liebe? Ein Sommercamp in den Hamptons für Kinder, deren Familien sich keine musikalische Ausbildung leisten können.
Es ist so toll beschrieben, besonders die Idee dahinter, die Aktivitäten und das Miteinander. Es ist so eine tolle Truppe vor Ort.

Violet braucht diesen Job – sie braucht ihn unbedingt, um einen Neuanfang zu starten. Das will sie sich nicht verbauen. Ihre Entwicklung in dem Camp ist wunderbar mit anzusehen. Die Geschichte der Beiden hat mich wahnsinnig gut unterhalten – aber zum Ende hin auch emotional an meine Belastungsgrenze gebracht. Ich habe nachts viel zu lange gelesen – weil ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Es gab so viele “Oh nein, bitte nicht” – Momente, es war herzzerreissend und ich habe bis zum Ende mit den Beiden mitgefiebert. Und Überraschung: natürlich gab es auch Tränen. Aber ich heule ja immer, egal ob traurig oder schön – es muss mich halt irgendwie berühren und das hat dieses Buch auf ganz vielen Ebenen. Mehrmals musste ich schlucken und mich überwinden weiterzuleiten – und ich kann Euch sagen, dass happy zwischenzeitlich ganz weit weg von meinen Empfindungen war.

Ich liebe diese Reihe und kann sie Euch nur ans Herz legen. Jede Menge wundervolle Momente, traumhaft schöne Erinnerungen und viel Herzschmerz.

Das Buch

Ein Sommercamp in den Hamptons – Stargeiger Maddox Madness ist fest entschlossen, seinen Sommer den Kindern zu widmen, deren Familien sich keine musikalische Ausbildung leisten können. Hilfe bekommt er dabei von alten Freunden – und Violet. Violet, die ihm schon bei ihrer ersten Begegnung Wochen zuvor den Kopf verdreht und sich als Mitarbeiterin beworben hat.

Was diese jedoch nicht weiß: Dass sie tatsächlich im Camp arbeiten kann, ist nicht nur ihrer beschönigten Bewerbung zu verdanken, sondern auch einem Deal zwischen ihrer Schwester und Maddox. Maddox, der mit der Verantwortung im Camp zu kämpfen hat und mit aller Macht versucht, seine Vergangenheit zu verbergen.

Ein Sommer, zwei Herzen und ein Licht in der Dunkelheit.

Quelle: Kim Leopold

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