Rezensionen

Rezension: Back and Beyond

Back and Beyond
Clannon Miller
464 Seiten

Im Rahmen der Panem Challenge lesen wir diesen Monat Bücher mit Tieren. In dem Zusammenhang wurde mir das Buch Back and Beyond von Clannon Miller empfohlen. Tiere, Landwirtschaft auch noch heiße Kerle. Dazu noch 161 grandiose Bewertungen auf Amazon – das hörte sich sensationell an und ich war mehr als gespannt auf dass Buch.

Klappentext:
Doktor Anna Lennarts ist zwar eine brillante Wissenschaftlerin, aber ihr Leben geht gerade total den Bach runter. Arbeitslos, pleite und mit gebrochenem Herzen bewirbt sie sich auf eine ominöse Stelle in Australien. Sie ahnt nicht, dass sie einen Job auf einer einsamen Rinderfarm mitten im Nirgendwo antreten wird. Man sollte vielleicht erwähnen, dass Pferde, Kühe und Kinder zu Annas natürlichen Feinden zählen. Ach ja, und nicht zu vergessen: Männer. Den Männern und der Liebe hat Anna eigentlich für immer abgeschworen, bis sie Robert Bendrich trifft, den größten Outback-Macho überhaupt. Die Katastrophe scheint vorprogrammiert, und Annas Abenteuer beginnt … Back & Beyond ist eine witzige und herzerwärmende Outback-Romanze, gespickt mit Liebe und Leid, einer Prise Erotik und vielen verrückten Abenteuern in Down Under.

Meine Meinung:
Die Idee der Geschichte hat mir gefallen, auch der Beginn war gut und machte Lust auf mehr. Relativ schnell war ich mir dann nicht mehr ganz sicher, ob es unterhaltsam oder völlig übertrieben ist. Leider hielt das den ganzen Roman über an. Es war mir leider von allem zu viel und komplett unglaublich, in diesem Fall gilt das (für mich) aber nicht als positives Wort.
Mehrfach habe ich überlegt, das Buch einfach wegzulegen, habe es aber irgendwie doch tapfer bis zum Schluss gelesen.
Die Charaktere fand ich einfach völlig überzogen und unglaubhaft dargestellt, einzig die drei jüngeren Kinder mochte ich und die waren auch niedlich (auf ihre Weise) und relativ gut dargestellt. Dass der 14-jährige schon mit Einverständnis Whisky trinkt und raucht… okay, nehmen wir mal an, es passt in die Outback-Dynamik und leicht hatte es der arme Kerl ja auch nicht immer.
Die beworbene Prise Erotik war für meinen Geschmack viel zu wenig Prise und viel zu plump.

Ich könnte hier etliche weitere Beispiele bringen, die mich an diesem Buch gestört haben, das lasse ich aber in dieser Rezension aussen vor. Falls jemand Fragen hat oder sich zum Buch austauschen möchte… Sehr gern!
Nur eins noch – ein „bloody hell“ mehr und ich hätte wahrscheinlich aus Frust in meinen Kindle gebissen.

Das hört sich jetzt auf den ersten Eindruck schlimmer an als es war. Es gab auch Stellen, die ich ganz amüsant fand und im hinteren Drittel fand ich den Plot teilweise sogar recht gut gelungen. Abgesehen davon scheine ich wirklich eine der wenigen zu sein, die sich mit dem Buch nicht anfreunden konnten. Insofern: Macht euch gerne euren eigenen Eindruck!

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