Rezensionen

Rezension: Bleiben einzig und allein wir

Bleiben einzig und allein wir
Kim Leopold
356 Seiten

Klappentext:
Trouvaille nennt man es, wenn man zufällig auf etwas Wundervolles trifft. Manchmal ist es ein Schatz, manchmal eine Erzählung. Aber ab und zu – ganz selten – ist es ein Mensch. Einer mit Augen wie das Meer und einem Lachen, das in Erinnerung bleibt. Sein Name ist Faisal, und das ist unser Abenteuer.

Lorraine ist eine Heldin – zumindest in den Büchern, die sie liest. Mal kämpft sie gegen unsichtbare Mächte, mal besucht sie eine Zauberschule und rettet die Welt. Nur im echten Leben traut sie sich nicht über die Grenzen Straßburgs hinweg. Mit ihrem achtzehnten Geburtstag ändert sich alles, denn ihr Opa schenkt ihr zwei Dinge: eine Citroën Ente, und eine Geschichte über die Liebe. Die neu entdeckte Freiheit lockt Lorraine an die Côte d’Azur, wo sie zum ersten Mal in ihrem Leben gegen ihre Ängste kämpft und sich Hals über Kopf verliebt …

Meine Meinung:
Ich habe alle Bücher von Kim Leopold gelesen – und ich habe jedes einzelne davon geliebt. Als sie nun die Neuerscheinung eines Buches ankündigte, das sie sogar ihr Herzensprojekt nannte, war mir sofort klar, dass ich es lesen will. Ich muss zugeben, dass ich trotz 8 Jahren, in denen ich französisch in der Schule gelernt habe, nicht unbedingt ein großer Frankreich-Fan bin (vielleicht nicht trotz sondern wegen der 8 Jahren Unterricht? – Entschuldigung Frau Hansen…).

Wäre das Buch nicht unbedingt von Kim Leopold gekommen, deren Schreibstil ich liebe, weiß ich nicht, ob ich es gekauft hätte… ABER: ich hätte definitiv etwas verpasst! Was für ein tolles Buch, was für eine zauberhafte Geschichte!

Lorraine, die Protagonistin des Buches, hat mir sehr unglaublich gut gefallen – ich meine hey: Sie ist ein absoluter Bücherwurm und totaler Harry Potter-Fan – alleine damit hatte sie mich. Wenn dann auch noch andere Romanhelden und Bücher genannt werden, dann bin ich schon immer ziemlich glücklich und euphorisch. Okay, es ist ziemlich leicht mich diesbezüglich zu begeistern. Apropos begeistern: Der Buchsatz und die Anfänge der Kapitel sind der Hammer. Normalerweise erwähne ich ja sowas nicht unbedingt, aber die Seiten sind so schön und liebevoll.

Jetzt aber (grob) zurück zur Geschichte: Lorraine erlebt ihre Abenteuer, wie schon im Klappentext erwähnt, eher in Büchern. Im echten Leben ist sie schüchtern und voller Ängste (vieler Ängste). Wir begleiten Lorraine und beobachten sie, wie sie sich traut ihre Grenzen zu überschreiten. Wir sehen, dass sie mutiger wird und über sich hinaus wächst – auch mit einigen Rückschlägen.

Faisal möchte ich natürlich nicht vergessen, schließlich sind die Kapitel auch abwechselnd aus seiner Sicht. Auch er hat seine Probleme. Probleme, die absolut realistisch sind. Aber er ist so sympathisch, besonders im Zusammenspiel mit Lorraine. Die beiden sind ein unglaublich süßes Team.

Das Buch ist unglaublich toll geschrieben und nimmt und den Leser mit auf Reisen -einerseits haben wir die Leichtigkeit und die wunderschön beschriebenen Orte – auf der anderen Seite haben wir eine  Geschichte, die mit ernsten und wichtigen Themen zum Nachdenken anregt.

Von mir eine absolute Empfehlung für dieses Buch – ich wiederhole mich einfach nochmal: Was für ein tolles Buch, was für eine zauberhafte Geschichte!

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