Rezensionen

Rezension: Bossy nights

Bossy Nights
Meghan Quinn & Sara Ney
lyx.digital
311 Seiten

Danke an Netgalley und LYX für das Rezensionsexemplar – meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Was für ein herrliches Buch! Ich habe mich während des Lesens köstlich amüsiert. Im betrunkenen Zustand eine ziemlich eindeutige E-Mail an den Chef zu schreiben – das ist vielleicht nicht unbedingt die beste Idee die Peyton hat, dabei himmelt sie ihn eigentlich schon seit Jahren an und wird einfach nicht von ihm beachtet.

Dazu kommt, dass dieser Chef zickig ist, humorlos, aufgeblasen, empfindlich und von Tabellen erregt wird – zumindest sind das einige der Worte, wie er von seinem besten Freund Hunter betitelt wird.

Hunter und ich kennen uns seit Langem; nur er darf mich ungestraft zickig nennen, vor allem, weil ich mir bewusst bin, dass ich mich wie ein Arschloch aufführen. Ich bin tatsächlich zickig.
Es ist kein Geheimnis, dass ich ein unerbittlichen Arschloch bin. Ich mag fröhliche Leute nicht. Ich mag es mich fröhlich zu sein.
Oder Leute.
Ja, ich mag definitiv keine Leute.

(Bossy Nights, Kapitel 2)

Die beiden kennen sich schon seit Kindertagen, deshalb kennen sie sich ziemlich gut und Hunter kann sich über ihn lustig machen, ihm die Wahrheit sagen und ihn triezen, so viel er will, aber auf eine kumpelhafte, Männerfreundschaft-Art.

Hunter war sowieso mein heimlicher Held der Geschichte. Es ist so lustig, lässig und ich habe ihn gefeiert! Wenn er ins Spiel kam, kam ich aus dem Lachen teilweise gar nicht mehr raus.

Nun ja, weg von Hunter, auch wenn er großartig ist, eigentlich dreht sich die Geschichte ja um Peyton und Rome. Direkt am Anfang kündigt Peyton ihren Job – sie will sich selbstständig machen. Mutig wie sie ist, macht sie das direkt beim Boss himself, in der Hoffnung, dass sie vielleicht als Selbstständige weiterhin für ihn arbeiten könnte. Seine Aufmerksamkeit ist hierdurch ein wenig auf sie gelenkt – hat er sie vorher noch nie so richtig wahrgenommen (er hat keine Ahnung, wer seine Angestellten eigentlich sind und kümmert sich nur um die “wichtigen” Leute).

Sturztrunken an ihrem 30. Geburtstag beichtet Peyton ihren Freundinnen dass sie scharf auf den Boss ist – wenn auch nicht unbedingt beabsichtigt:

Ich habe soeben auf mein tiefstes und dunkelstes Geheimnis angespielt: Ich bin in Rome Blackburn verkanllt, was natürlich völlig unangemessen ist.
“Heilige, Scheiße. Du bist in Rome Blackburn verknallt, was natürlich völlig unangemessen ist?” wiederholt Viv meine betrunkene Beichte wörtlich.
“Habe ich das laut gesagt?”
Kimberly lacht. “Hast Du.”
(Bossy Nights, Kapitel 3)

Irgendwie ermutigt, weil sie das Unternehmen sowieso bald verlässt, verfasst Peyton eine relativ eindeutige aber anonyme E-Mail. Aus dieser einen E-Mail entsteht dann irgendwie doch noch reger E-Mail-Kontakt (nachdem Rome allen Angestellten ein ziemlich langes Memo bezüglich unangemessenes Verhalten am Arbeitsplatz und Belästigung schickt).

Rome, der mittlerweile mit offeneren Augen durch sein Unternehmen geht, wird von Zeit zu Zeit durch Peyton in Natura konfrontiert, die ihm ziemlich selbstbewusst entgegentritt und ihm “ihre Vorzüge”, natürlich nur was das Geschäftliche angeht, ziemlich offensiv anbietet. Und: sie ist gut!

Die Autorin konnte mich hier total packen mit dieser witzigen Story, die aber dazu noch jede Menge gefühlvolle, romantische und auch ziemlich prickelnde Momente bietet. Wegen des unglaublich lustigen Schreibstils kann man die Geschichte in einem Rutsch lesen und ich habe ungefähr 100 Textstellen markiert, bei denn ich laut losprusten musste.

“Bossy Nights” – ein Buch das einfach viel Spaß macht, auch wenn eine Frage unbeantwortet blieb…

Der Epilog lässt darauf hoffen, dass Hunter seine eigene Geschichte bekommt – und das wünsche ich mir SEHR!

Eine absolute Empfehlung für “Bossy Nights” an alle – einfach nur herrlich-lustig-genial!

Das Buch

Ein sexy Boss, eine durchfeierte Nacht, eine anonyme E-Mail

Peyton ist schon seit Jahren heimlich in ihren Boss verliebt. Der strenge aber verdammt sexy CEO Rome Blackburn hat sie schon zu manchem Tagtraum verleitet. Doch nun will Peyton die Firma verlassen, um sich selbstständig zu machen. Als sie diesen Entschluss mit ihren Freundinnen feiert, verrät sie versehentlich, wie sehr sie sich wünscht, Rome offen sagen zu könnte, was sie für ihn fühlt. Ihre Freundinnen drängen sie dazu, noch am gleichen Abend eine anonyme E-Mail an ihren Boss zu schreiben, in der sie all ihre Fantasien offenbart. Peyton glaubt sich sicher, bis Rome ihr antwortet, denn er will unbedingt herausfinden, wer sich hinter dieser Mail verbirgt …

Quelle: Lyx.digital

 

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