Rezensionen

Rezension: Don´t bite

Don´t bite
Anna Katmore
365 Seiten

Ein völlig verwöhnter Vampir: Das ist Quentin. Sympathisch von Anfang an, tat er mir fast ein bisschen Leid als sein Onkel ihn nach Rumänien schickt, damit er lernt, ein “echter” Vampir zu sein. Quentin ist ziemlich hilflos. Sein “Essen” wurde ihm von willigen Damen immer angeboten und den ganzen anderen Vampirkrams braucht er auch noch nie. Aber in dem alten Schloss, ohne Dienerinnen die ihm den Hals entgegenstrecken, ohne Strom und Heizung und irgendwas ist er ziemlich schnell an seinen Grenzen. Wie soll er denn einen Werwolf zur Strecke bringen? Das ist nämlich die Aufgabe, die ihm sein Onkel gestellt hat um sich zu beweisen. Allerdings ist der arme Kerl ja schon beschäftigt genug damit überhaupt zu überleben…

Da tappst Abigail zufällig in sein Schloss. Er betrachtet sie ziemlich schnell als Keks, den er essen kann – da er allerdings keinerlei Gedankenkontrolle beherrscht, wird das so nichts. Ein kleiner Eklat im Kerker, ein fehlender Fangzahn – und der Beginn einer wunderschönen Freundschaft. Hach ja – die beiden sind bezaubernd. Abigail ist dezent vorsichtig zu Beginn aber sie hat ein riesengroßes Herz.

Das Ganze liest sich mit so viel Spaß – wer die Autorin kennt, der weiß, dass sie einfach herrlich schreibt mit etlichen Amüsiermomenten. Die gab es zum Glück in diesem Buch wieder haufenweise. Kleine süße Details zum Schmunzeln und Szenen zum laut loslachen.

Ach ja, Quentin hat ja noch eine Aufgabe zu erfüllen – der Werwolf im Blutrausch. Abby hat schon bald eine dezente Ahnung, was dahinter stecken könnte. Ihre Versuche den Werwolf zu enttarnen sind süß, wenn auch nicht weiter erfolgreich – aber viel mehr verrate ich jetzt auch nicht.

Eine zuckersüße Vampirgeschichte – aber nicht mit glitzernden Vegetariervampiren sondern eher mit (meist freundlichen) Vampiren á la Vampire Diaries. Okay, vielleicht schaue ich zu viel Fernsehen und Serien.

Einige Überraschungen und BÄM am Ende: ein tolles Buch mit ganz viel Anna Katmore Humor – ich liebe es!

Das Buch

Neunzehn Jahre lang war ich ein ganz normaler Junge aus Kalifornien. Bis ich fast bei einem Autounfall ums Leben kam und Graf Dracula plötzlich seine Zähne in meinen Hals schlug.

Als sein Urururgroßneffe und rechtmäßiger Nachfahre werde ich nach Transsilvanien geschickt, um dort auf die harte Tour zu lernen, ein richtiger Vampir zu sein – ohne Dienstmädchen, das man anknabbern könnte, ohne Fluchtmöglichkeit und ohne WLAN! Der richtige Ort, um durchzudrehen. Und zu verhungern!

Aber dann taucht da plötzlich dieses Mädchen auf. Abigail … Aus irgendeinem Grund schleicht sie gerne in diesem dunklen Schloss herum. Sie behauptet, nichts über Vampire zu wissen, aber ich schwöre, jedes Mal, wenn wir uns sehen, versucht sie, mich umzubringen. Ich hätte sie letzte Nacht ja eingeladen, mein Dinner zu sein, wenn sie nicht mit etwas abgehauen wäre, das mir sehr am Herzen liegt. Meinem Fangzahn.

Jetzt muss ich warten, bis die Sonne untergeht, damit ich ihr folgen und meinen Zahn zurückholen kann. Und dann töte ich als Nächstes diesen wahnsinnigen Werwolf, der seit Tagen in den Wäldern heult, denn das ist die eine Bedingung, unter welcher mir Onkel Vladimir erlaubt, wieder nach Hause zu kommen.

Aber das Wolfsproblem ist schwerer zu lösen als erwartet und Abigails süßer Duft bringt mich dazu, wirklich dumme Dinge zu tun …

Quelle: Anna Katmore

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