Rezensionen

Rezension: Friends forever! Lovers at last

Friends forever!  Lovers at last
Melanie Reichert
218 Seiten

Hach, hier ist ganz viel junge Liebe und Freundschaft drin – allerdings auch einige verwirrte Gefühle.

Wir haben hier die Geschichte von Maddie und den Zwillingsbrüdern Ben und Sam, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die drei sind schon seit Kindertagen miteinander befreundet, allerdings haben sich die Brüder in den Jahren immer mehr voneinander entfernt. Im Laufe der Jahre, die wir als Leser durch die Zeitsprünge hervorragend nachvollziehen können, sieht man, wie die Rivalitäten immer größer werden – und weshalb.

Immer mittendrin: Maddie, und die ist durch die aufkeimenden Gefühle, die die Jungs in ihr wecken, mehr als verwirrt. Zum Glück hat sie eine ganz bezaubernde, wenn auch verrückte Freundin, die ihr zur Seite steht.

Der Einstig in das Buch fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht. Die Brüder sind unterschiedlich, was ja nicht ungewöhnlich ist, aber es war mir am Anfang fast zu viel. Die beiden Jungs sind Extreme – Sam ist wild, aufbrausend, ungestüm, sucht die Gefahr, ist auf Partys unterwegs und ist auch manchmal seinem Bruder gegenüber echt fies (fand ich). Ben hingegen war mir anfangs fast zu Weichei-mäßig, was ich nicht böse meine, aber es passt irgendwie als Beschreibung. Er ist ruhig, seehhhr einfühlsam, zurückhaltend, eher ängstlich, mit Maddie in einem Buchclub und schaut sich mit ihr auch jeden noch so romantischen Frauenfilm an und war schon als Kind bei ihren Teepartys  zu Gast.
Hinzu kommt dann noch eine typische, zickige Highschool-Queen – das war für mich hart an der Grenze zu “zu viel Klischee”

Wenn ich nicht schon absolut begeistert ein Buch der Autorin gelesen hätte  – ich weiß nicht, ob ich es durchgehalten hätte, ich breche Bücher ja gerne ab wenn sie mich nicht gleich überzeugen. Ich muss aber auch sagen, dass mich von Anfang der jugendliche, süße Schreibstil verzaubert hat und die zahlreichen kleinen und wirklich süßen Details, die die Autorin in die Geschichte eingebaut hat.

Und: Ich bin froh, dass ich weitergelesen habe. Im Laufe der Geschichte wurde immer mehr deutlich, warum das Verhältnis der Jungs so ist, wie es ist – und ich habe die Charaktere im Laufe der Geschichte immer mehr in mein Herz geschlossen, alle. Je mehr ich gelesen habe, desto mehr konnte ich die Beweggründe und Handlungen nachvollziehen und verstehen und wollte wissen, wie sich die Geschichte entwickelt und ob sich die Situation überhaupt irgendwie noch retten lässt. (Haha, ich merke selbst dass das ein langer Satz war, der aber so gar nichts aussagt. Ich will aber auch nicht zu viel verraten, lest lieber selbst!) Der Verlauf der Geschichte hat mich extrem positiv überrascht – und jetzt sind mir manche Charaktere noch lieber.

Mein Fazit: Nach leichten Anfangsschwierigkeiten hat mir das Buch gut gefallen – eine süße Geschichte über die ersten große Gefühle und einer richtig guten Entwicklung der Geschichte.

Das Buch

Drei sind einer zu viel …

Die warmherzige Maddie ist schon seit ihrer Kindheit mit den Zwillingen Sam und Ben befreundet. Zusammen sind die drei durch dick und dünn gegangen und haben jede freie Minute miteinander verbracht. Während der ungestüme Sam früher ihre Abenteuerlust angesprochen hat, teilt der introvertierte Ben auch heute noch ihre Leidenschaft für Bücher. Doch im vorletzten Highschooljahr könnte das emotionale Chaos nicht größer sein. Denn Sam ist mittlerweile nicht nur Volleyballcaptain, sondern auch der Frauenschwarm der Schule, während Ben in seinen Augen der totale Nerd ist. Und dann ist da auch noch Amber, die größte Zicke der Klamath High, die Maddie das Leben schwermacht. Die Sechzehnjährige scheint durch die Streitigkeiten der Brüder immer öfter zwischen die Fronten zu geraten. Wird ihre Freundschaft die Highschool überleben? Und was, wenn da plötzlich andere Gefühle ins Spiel kommen?

Ein humorvoller und emotionaler Roman über das Erwachsenwerden, die Freundschaft und über die Liebe, der seine Wurzeln in einer gemeinsamen Vergangenheit hat.

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