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Rezension: Geist – ledig, schlecht gelaunt, zu verschenken

Geist – ledig, schlecht gelaunt, zu verschenken
Allyson Snow
394 Seiten

Ja, was soll ich sagen. Im Moment lese ich gerne mal “andere” Geschichten, kein New Adult Drama und kein klassisches Fantasy und dieses Buch hat mich irgendwie im Kindle-Shop angesprungen weil es so lustig klang. Die Geschichte an sich fängt super an und bietet auch viel Potential: Verfluchtes Haus, Geist will neue Bewohnerin raus haben – Joanna ist aber einerseits zu stur, aber oft auch zu abgelenkt und will den Geist erst nicht wahr haben und das Haus nicht verlassen. Das Problem des Geistes – neue Bewohner müssen innerhalb von 33 Tagen ausziehen, ansonsten müssen sie getötet werden. Das steht so geschrieben und muss erfüllt werden. Allerdings – und das fand ich ziemlich amüsant, vor Ablauf der 33 Tagen dürfen sie nicht sterben – und somit ist der Geist von Ewan mehr damit beschäftigt ihr den Arsch zu retten als alles andere…

Wie gesagt, der Einstieg war wirklich cool und lustig. Ich habe teilweise herzhaft gelacht. Aber irgendwie kamen dann ein paar Elemente, die mich persönlich eher irritiert haben. Die erotischen Anspielungen waren in Ordnung, aber schon so, dass ich dachte, das braucht es nicht. Ein Schaf hat mich teilweise amüsiert, manchmal war es mir zu viel. Die Entwicklung der Gefühle… Bis zu einem gewissen Punkt fand ich alles nachvollziehbar, aber dann wirkte es mir zu aufgesetzt und zu gewollt.

Mein Fazit: ich fand es okay und lustig zu lesen, es hat mich aber leider im Verlauf der Geschichte nicht vollends überzeugt. Manchmal hat man einfach andere Erwartungen und Geschmäcker – die anderen Rezensionen sprechen eine ganz andere Sprache als mein Empfinden. Daher: wenn Ihr eine witzige, etwas andere Geschichte mit lästigen Geistern sucht, dann könnte das was für Euch sein.

Das Buch:

Das Haus ist verflucht!

In einem verflucht schlechten Zustand, aber davon lässt sich Joanne den Einzug ins Eastend House nicht vergällen. Und wenn sich die Geister bis zur Decke stapeln, aus ihrem neuen Zuhause bekommt sie keiner raus!

Da beißt auch der mürrische Geist Ewan auf Granit. Die karrierebesessene Firmenanwältin hat keine Zeit für Angst. Seine besten Spuke sind verschwendete Geistermüh. Es braucht schon brachiale Gewalt, um Joannes Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Kaum gelingt ihm das, passiert etwas, womit er im Tode nicht gerechnet hat: Plötzlich werden Teile an ihm lebendig, die schon lange vermodert sein sollten – darunter sein Herz. Aber davon darf sich Ewan nicht beirren lassen. Sein Fluch muss erfüllt werden.

Er hat dreiunddreißig Tage Zeit, die aufmüpfige Bewohnerin hinauszuekeln, oder sie wird wie alle vor ihr sterben. Joanne wäre jedoch nicht Joanne, wenn sie nicht sogar dem Teufel sein letztes Hemd – oder seinen letzten Geist – aus den Rippen klagen würde!

Quelle: Allyson Snow

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