Rezensionen

Rezension: Grimm war ein Bastard

Kein Prinz für Riley (Grimm war ein Bastard 1) – 280 Seiten
Jacks Happy End (Grimm war ein Bastard 2) – 295 Seiten
Anna Katmore

Klappentext Teil 1:
Kein Prinz für Riley
Oder
Als Rotkäppchen auszog, um sich einen Royal zu fangen.

Immer, wenn irgendwo jemand ein Märchenbuch aufschlägt und die drei magischen Worte „Es war einmal“ liest, wird kurz darauf meine Oma gefressen. Öde Geschichte. Ich hätte viel lieber so etwas, wie auch Cindy und Dornröschen am Ende ihres Märchens bekommen. Ein Schloss und einen hübschen Prinzen dazu.

Habt ihr schon mal einen Frosch geküsst? Da kommt kein Prinz bei raus. Ich hab’s versucht. 17 Frösche und fast eine Kröte. Kein Glück.

Was ich bekomme, ist Jack. Er ist der Wolf in unserem Märchen und beißt mich regelmäßig in den Po. Für ein romantisches Ende ist er leider untauglich. Dazu fehlen ihm einfach die guten Manieren – und natürlich die Krone. Denn ganz unter uns: Liebe passiert nur unter den Royals der Märchenfiguren.

Leider fallen die aber nicht vom Himmel – nicht einmal hier in Märchenland. Darum werde ich mir morgen eine Prinzenfalle bauen und dann schreibe ich mein Happy End einfach neu. Basta.

*hust* Hi, mein Name ist Jack – jap, wenn Riley hier etwas sagen darf, dann darf ich das auch. ^^
Und die Idee mit dem Prinzenfutzi kann sie gleich wieder vergessen. Wir schreiben hier gar nichts neu. Wenn sie knutschen will, dann mit mir und sonst keinem … Basta.

Anmerkung der Autorin:

Nein, tut mir leid, auch diesmal passiert kein Sex im Buch. Was auf euch zukommt, ist eine ganz spezielle SMS, eine Küss-den-Frosch-Challenge, Schluckauf vor Lachen und der wohl heißeste Wolf der Märchenwelt.

Ach ja … sorry für den gemeinen Cliffhanger!
Die Fortsetzung, JACKS HAPPY END, ist bereits erhältlich.

 

 

 

Meine Meinung:
DIESE BÜCHER SIND DER HAMMER!! (Überzeugt es euch, wenn ich es alles groß schreibe?)

Ich habe beide Bücher direkt hintereinander gelesen, deshalb wird dies eine Sammelrezension zu beiden Büchern – die Entschuldigung der Autorin ist nämlich definitiv nicht unberechtigt. Es IST ein fieser Cliffhanger!

Ich habe mich so gut amüsiert beim Lesen. Zwischendurch musste ich jemanden (aus datenschutzrechtlichen Gründen werde ich den Namen aber nicht sagen (warum darf ich aus datenschutzrechtlichen Gründen keinen Smiley einfügen?)) fragen, ob Anna Katmore die Bücher dauerhaft betrunken geschrieben hat, oder wie man auf so geniale Ideen kommt. Die schlichte Antwort war: Fantasie.

Die Frage war von mir natürlich nicht ernst gemeint, aber: Fantasie hat die Frau definitiv.

Die Geschichte von Riley Redcoat an sich ist schon komisch:
Rotkäppchen beneidet ihre Freundinnen, die alle ihre große Liebe und ihr Happy End gefunden haben – und nachdem sie alle Märchen analysiert hat, kommt sie zu dem Schluss, dass immer ein Royal für ein Happy End notwendig ist. Also will sie sich einen Prinzen schnappen. Riley hat wirklich die besten Pläne dafür – kreativ ist sie. Und so süß!

Jack (also ihr böser Wolf) findet das ganze allerdings gar nicht so lustig. Er will gerne, dass das Märchen einfach so bleibt, wie es ist. Deshalb begleitet er sie (anfangs ungewollt) bei ihren abstrusen Plänen und versucht sein Märchen zu retten.

Eigentlich ist Jack gar kein böser Wolf – also nur, wenn die beiden das Märchen spielen, sonst ist er ein ziemlich cooler Typ. Ich fand es herrlich, dass wir durch die abwechselnden Perspektiven auch in den Genuss seiner Gedanken kamen – die hatten es nämlich manchmal ziemlich in sich. Ohne euch zu viel von der Geschichte zu verraten: Meine Lieblingsszene ist die, als er fast in seinem Trinknapf ertrinkt. ich muss immer noch lachen, wenn ich darüber nachdenke.

Eigentlich gibt es viele Szenen, die ich irrsinnig komisch fand – mit laut loslachen im Wartezimmer und so.

Ich kann euch diese wirklich besondere, liebevoll geschriebene, ganz andere Märchenadaption absolut ans Herz legen. Die Figuren (nicht nur Riley und Jack) sind absolut liebenswert. Riley Großmutter fand ich übrigens auch genial!

Es steckt Gefühl in der Geschichte und ganz viel Humor (ich grinse immer noch vor mich hin). Ich bin begeistert und kann diese Geschichte aus tiefstem Herzen empfehlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen