Rezensionen

Rezension: Herz über Board 2 – Mein Winter mit Lin

Herz über Board 2 – Mein Winter mit Lin
Sina Müller
Amrun Verlag
380 Seiten

Klappentext:
Winter. Nach dem romantischen Sommer auf Sardinien freuen sich Lin und Jonah auf ein Wiedersehen im Schnee. In einer kleinen Hütte in den Bergen wollen sie zusammen mit ihren Freunden snowboarden, Musik hören und die gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen. Doch schneller als erwartet wirft die Vergangenheit ihre Schatten auf die Beziehung, und sie müssen sich die alles entscheidende Frage stellen: War ihre Liebe je mehr als nur ein Urlaubsflirt?

Meine Meinung:

Siehst du, du dachtest… und ich dachte… und schon ist es passiert.

So könnte man das Buch zusammenfassen. Lin und Jonah haben mich wahnsinnig gemacht – ich meine das im positiven Sinne. Beide sind so süß miteinander und wollen eigentlich nur das gleiche – aber sie schaffen es beide, nicht die Stimmung zerstören zu wollen und machen es sich gegenseitig einfach nur schwer. Und so habe ich ziemlich mit den beiden gelitten. Ihre Beweggründe, die durch die wechselnden Perspektiven nachvollziehbar werden, habe ich von beiden Seiten absolut verstanden. Als Leserin dachte ich ganz oft “Sag es! JETZT!”… Aber ob ich es selbst getan hätte? Wahrscheinlich auch nicht, denn die gemeinsame Zeit ist (denken beide) kurz und sie wollen einfach die Stimmung nicht vermiesen. Absolut klar! Sina Müller hat es geschafft, dass auch der zweite Teil absolut emotionsgeladen ist: Ich habe die sämtliche Gefühlspalette beim Lesen durchlebt: Freude, Enttäuschung, Herzschmerz, Glück und absolute Liebe. Das Buch lebt von seinen Gefühlen – und deswegen kann ich es definitiv jedem ans Herz legen, der gerne mit den Charakteren liebt und leidet.

Glück ist etwas, das man im Herzen trägt. Etwas für das man selbst verantwortlich ist.

Sehr viel Freude haben mir auch die anderen Charaktere gemacht. Jimmy ist so cool und lustig, Paolo und Lola bringen wieder Schwung und Freundschaft in die Geschichte und das Setting ist mit Hamburg (und Porno-Karaoke) und den Bergen gut gewählt (ich war mir nicht sicher, ob ich Sardinien nicht vermissen würde – hab ich aber nicht.).

Ein tolles Finale der Dilogie – ich hoffe ganz bald mehr von Sina Müller lesen zu können denn ihr Schreibstil ist einfach toll.

 

 

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