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Rezension: Just one kiss – Böse Mädchen haben mehr Spaß

Just one kiss – Böse Mädchen haben mehr Spaß
Jana Aston
Romance Edition
260 Seiten

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten  – vielen Dank, das hat aber keinen Einfluss auf meine Meinung. 

Ich muss sagen, dass ich an das Buch große Erwartungen hatte. Ich war so begeistert von dem ersten Teil Just one night – Gute Mädchen gibt es schon zu viele, sodass ich mich wie ein kleines Kind auf den zweiten Band gefreut habe! Zusammen mit Ricky von Tasty Books habe ich dem Buch entgegengefiebert.

Haben sich meine Erwartungen erfüllt? OHHH JA! Aber sowas von. Bereits der erste Satz hatte mich:

“Wir verlassen diese Bar erst, wenn du jemanden geküsst hast”, sagt Payton, als wäre das die ganze Zeit schon unser Gesprächsthema gewesen. Dem ist allerdings nicht so. Dennoch nicke ich, da wir beste Freundinnen sind und ich solche Ausbrüche von ihr gewohnt bin.
(Just one kiss- erster Satz)

Lydia und Payton – was für ein herrliches Gespann. Die beiden haben mich immer zum Lachen gebracht. Lydia ist die Protagonistin und definitiv KEIN böses Mädchen, auch wenn es der Titel verspricht. Sie ist ein absolut braves Mädchen, sie zahlt frühzeitig ihre Rechnungen und trennt sogar ihren Müll (ja, so beschreibt sie sich selbst). Eigentlich ist sie sogar noch Jungfrau – nein, kein Spoiler, das gibt sogar der Klappentext her. In der Highschool war sie viel zu sehr damit beschäftigt, eine gute Pfadfinderin zu sein und Kekse zu verkaufen anstatt sich um Jungs oder Beziehungen zu kümmern.

Payton habe ich erst auf dem College kennengelernt, aber sie hat mir mal erzählt, dass sie bei den Pfadfinderinnen rausgeflogen ist. Wegen irgendeiner Sache mit den Pfadfinderabzeichen. Ich habe nie die ganze Geschichte gehört, denn als mir versehentlich rausrutschte, dass ich bis zum Ende der High School bei den Pfadfinderinnen war, machte sie sich vor Lachen fast in die Hose.
(Just one kiss – Kapitel 2)

Hach, die Pfadfinder-Geschichte zieht sich durch das ganze Buch und hat mich sehr amüsiert. Payton findet Mittel und Wege um Lydia zu unterstützen und zu motivieren.

Lydia ist sensationell. Sie ist lustig – und ihre Gedanken, in die wir ja immer wieder Einblick bekommen, sind unglaublich unterhaltsam. Sie liebt Listen, sie liebt Richtlinien und sie mag Ziele, die sie erfüllen kann. Eines ihrer Ziele ist Rhys – der aber leider auch ihr Boss ist. Rhys ist herrlich trocken und weiß überhaupt nicht was passiert, als Lydia in sein Leben tritt. Sie überfordert ihn komplett mit ihrer Art und Weise – und es ist einfach nur herrlich zu lesen, was er über sie denkt und wie er mit der Situation umgeht. Wäre er ein bisschen aufmerksamer, hätte er schon in bestimmten Situationen merken können, dass er sie anfangs komplett falsch einschätzt.

Ein Buch, das so viel Spaß macht – von der ersten bis zur letzten Seite. Jana Aston schreibt großartig, mit wahnsinnig viel Humor und auch Gefühl. Die Charaktere sind liebenswert und unterstützen sich gegenseitig – auf liebevolle, neckende Art und Weise und wenn es nur eine Kleinigkeit wie eine Baby-Wunschliste ist.

Eine absolute Empfehlung für dieses Buch – ich liebe es und habe oft laut gelacht und selbst im Nachhinein grinse ich noch in mich hinein. Ich würde Euch soooo gerne noch mehr Stellen aus dem Buch zeigen – denn es gibt einfach zu viele grandiose Situationen.

ABER:

1. Es kommt bei einzelnen Textstellen sowieso nicht ansatzweise rüber.

2. Ich will nicht noch mehr verraten.

3. Lest dieses Buch selbst, es ist einfach göttlich!

Das Buch

Ich war immer ein gutes Mädchen. Habe hart gearbeitet, die Regeln befolgt und alle meine Ziele erreicht. Aber manchmal wollen gute Mädchen auch mal Dinge, die nicht gut für sie sind.
Beispielsweise ihren ultrascharfen neuen Boss.
Und manchmal tun diese Mädchen dann dumme Sachen, um dessen Aufmerksamkeit zu erlangen. Beispielsweise ihre Jungfräulichkeit während einer Auktion zu versteigern.
Wer würde auch schon annehmen, dass der Mann der Begierde darauf so wütend reagiert? Vielleicht war das diesmal nicht der beste meiner bisherigen Pläne und ich sollte mein Vorhaben noch mal neu überdenken …

Quelle: Romance Edition

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