Rezensionen

Rezension: Just one night

Just one night
Jana Aston
Romance Edition
260 Seiten

Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten  – vielen Dank, das hat aber keinen Einfluss auf meine Meinung. 

Klappentext:
Habt ihr schon mal einen One-Night-Stand geplant?
Nein? Bin ich hier die Einzige?
Okay, war nur ein Scherz. So was würde ich natürlich niemals tun.
Normalerweise zumindest nicht …

Doch dann dachte ich, warum nicht? Ich bin mein ganzes Leben lang ein gutes Mädchen gewesen und es hat mir rein gar nichts eingebracht! Weder einen netten Job, noch eine schicke Wohnung. Und auch keinen festen Freund.

Ich habe ein wenig Spaß verdient, nicht wahr? Eine kleine Belohnung dafür, immer anständig gewesen zu sein. Klar, neue Schuhe hätten es auch getan, aber Mr. Fremd-&-Sexy macht die Sache einfach aufregender. Ein Brite. Ich schwöre, jedes amerikanische Mädchen hegt Fantasien, in denen ein heißer Brite die Hauptrolle spielt. Die meisten zumindest. Oder ich eben.

Wisst ihr, was man über gut ausgetüftelte Pläne sagt?
Schön, ich auch nicht, aber ich schätze, sie gehen meistens schief.
Wie mein One-Night-Stand …

Quelle: Romance Edition

Meine Meinung:
Wie geil war das Buch bitte? Oh, schlechter und unhöflicher Einstieg in eine Rezension, fangen wir nochmal von vorne an.

Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen – aber ich habe meine Rechnung ohne Violet gemacht. Sie ist so unglaublich amüsant und ich wollte ihr nicht von der Seite weichen, bis die Geschichte vorbei war. Alleine der Einstieg ist schon der Hammer – Violet versucht einen Kerl an der Bar aufzureißen, wobei sie eigentlich gar nicht der Typ dafür ist. Aber die Tipps aus einer Frauenzeitschrift (Wie Du in zwanzig Minuten oder weniger jeden Mann rum kriegst, den Du willst) – erstaunlicherweise scheinen sie zu helfen. Violet war selbst erstaunt, dass es klappt – ihre Gedanken sind so lustig.

Ja, aber leider ist ein perfekter One-Night-Stand schwierig… Ohne Euch großartig spoilern zu wollen: Nix perfekter One-Night-Stand – dafür aber eine ganz bezaubernde und amüsante Geschichte für uns Leser. Viel mehr verrate ich jetzt auch nicht mehr von der Geschichte. Mein “nur mal kurz reinlesen” hat bis tief in die Nacht gedauert – aber die Augenringe waren es absolut wert.

Was ich Euch noch verraten kann: Wir haben in der Geschichte eine Zwillingsschwester, die wir allerdings nur telefonisch kennenlernen und die auch absolut cool ist. Die beiden Schwestern haben ein echt tolles Verhältnis, so unterschiedlich sie auch sind.

Wir haben einen coolen Briten, der den “anglophilen Fetisch” in Violet weckt und der teilweise irritiert, aber sehr angetan von ihr ist.

Außerdem bietet uns die Geschichte noch ein paar kleine Geheimnisse – naja, wir Leser wissen relativ schnell, woran wir sind, schließlich sind die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Violet und Jennings geschrieben. Wo ich gerade bei Jennigs bin: Er ist so süß – nein, süß ist der falsche Ausdruck, er ist ein erwachsener, fest im Leben stehender Mann: Er ist toll! Kein Bad Boy, nichts Böses im Sinn – aber mit jemandem wie Violet hat auch er nicht gerechnet.

So, jetzt habe ich aber genug geschrieben und mehr verraten, als ich eigentlich wollte…

Ich kann Euch das Buch absolut ans Herz legen. Es ist witzig, es ist toll, aber leider VIEL zu schnell vorbei. Lesevergnügen pur!

 

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