Rezensionen

Rezension: Kiss me once

Kiss me Once
Stella Tack
Ravensburger Verlag
512 Seiten

Dieses Buch war so häufig zu sehen, man kam ja gar nicht daran vorbei. Der Klappentext hat mich schon von Anfang an neugierig gemacht, die Posts der Autorin auf Facebook haben mich noch neugieriger gemacht, weil sie einfach nur witzig waren. Und dann kann jemand, der das Buch zerissen und Textstellen gezeigt hat – die fand ich allerdings so amüsant, dass ich mir dieses Buch gekauft habe. Dass der Ersteller dieser kritischen Rezension damit anscheinend nicht umgehen konnte und mich daraufhin bei Insta blockiert hat finde ich immer noch faszinierend. Nach dem Lesen kann ich nun auch sagen: Einige der genannten kritischen Punkte sind sicherlich Geschmackssache, andere wurden schlichtweg falsch dargestellt bzw. aus dem Zusammenhang gerissen.

Nun ja – hat sich das Buch für mich gelohnt? Definitiv ja. Ich mochte die Story um Ivy und Ryan McCain unglaublich gerne. Das Buch liest sich einfach toll und schnell weg. Ich mochte den Humor, die Gedanken der Protagonisten und: Ryan McCain. Holy Moly, ich verstehe die Begeisterung von Ivy. Ach ja, passend zum Thema: die Sprache des Buches. Holy Moly und Jeese ziehen sich durch das Buch und es ist insgesamt sehr jugendlich geschrieben. Das hat mich persönlich aber gar nicht gestört. Für mich passte es, gedanklich bin ich wahrscheinlich immer noch sehr jugendlich (ja… Man kann sich das auch einbilden).

Doch zurück zu Ryan – er ist unglaublich gut beschrieben. Mit seinen Tattoos, Piercings und seiner Art fand ich ihn einfach genial. Er kann charmant und witzig, er kann aber auch mürrisch und verschlossen. Auch wenn es ihm gegen den Strich geht Babysitter zu spielen, erfüllt er seine Arbeit großartig und wechselt in den richtigen Momenten zum Bodyguard (meistens jedenfalls).

Aber auch Ivy fand ich süß – weg von zu Hause rebelliert sie: bunteste Klamotten, Koffein und Essen inklusive. Sie versucht ein normales Leben an der Uni zu führen, das ihr bisher verwehrt wurde. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.

Die Nebencharaktere fand ich auch einfach nur gut. Jeff und Alex, die die Runde einfach komplett machen und die ich wirklich gut ausgearbeitet fand – besonders Alex hat mich richtig positiv überrascht. Den Vater von Ivy allerdings – der ist mir immer nur negativ aufgefallen, mehr sag ich nicht über ihn.

Es gab etliche Situationen, in denen ich mich köstlich amüsiert und vor mich hingekichert habe. Definitiv ein Buch, das ich empfehlen kann – aaaaaber nicht unbedingt ein Highlight. Vielleicht lag es an den zu hohen Erwartungen, die ich hatte, vielleicht daran, dass es in der Mitte etwas zu sehr dahinplätscherte (nett zu lesen, aber mir fehlte etwas) oder “kurz vor Ende” als ich Ivy kurz schütteln wollte weil…

Dennoch: gute, witzige Unterhaltung!

Das Buch

Sein geheimer Auftrag: Dich zu beschützen.
Das einzige Verbot: Sich in dich zu verlieben.

Nie hätte Ivy Redmond damit gerechnet, bereits am ersten Tag an der University of Central Florida ihrem Traumtypen über den Weg zu laufen. Ryan MacCain ist nicht nur frech, sexy und geheimnisvoll tätowiert, sondern bekommt im Wohnheim auch noch das Zimmer direkt neben ihr. Jeder Blick aus Ryans grünen Augen, jede zufällige Berührung bringt ihr Herz zum Stolpern. Doch genau wie Ivy ist Ryan nicht, wer er zu sein vorgibt. Denn Ivy ist als Tochter aus reichem Haus inkognito an der Uni. Und Ryan ist ihr Secret Bodyguard.

Quelle: Ravensburger

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