Rezensionen

Rezension: No legal love

Puhhh, dieses Buch strotzt nur so vor Aktualität: Gesetzte sollen verschärft werden? Illegale Immigranten ausgewiesen werden? Klingelt es da?

Es ist realistisch, nicht so eine “Bad Boy mit  dunklem Geheimnis” Geschichte. Und ich fand es richtig gut! Die Charaktere sind greifbar, werden  detailliert beschrieben und man kann sich gut in sie reinfühlen. Von Josie weiß man von Anfang an: sie hält sich illegal in den USA auf. Ihre Familie ist wild, laut und einerseits liebevoll andererseits auch extrem anstrengend. Beim Lesen habe ich mich oft gefragt wie ich als Mutter in der Situation so wäre. Ähnlich? Ich glaube nicht. Es ist schon krass, wie das Leben ist, wenn man keine Aufenthaltsgenehmigung hat und ständig Angst haben muss, entdeckt zu werden. Josie und auch ihre Familie taten mir schon ziemlich Leid.  Allerdings sind das nicht die einzigen Probleme, die Josie mit sich herum schleppt.

Und hach: Jake ist süß. Anfangs abweisend und eher grummelig (ich verstehe ihn sooo gut!) – aber wenn man ihn einmal als Freund hat, dann kann man sich einfach auf ihn verlassen.

Die Geschichte ist einfach süß. Langsam, liebevoll, voller Zweifel aber auch ganz viel Hoffnung.

Es liest sich weg wie nichts, besonders ab der zweiten Hälfte. Da wollte ich dann gerne mal ins Buch springen und alle an die Hand nehmen. Ja, manchmal passiert mir das – aber das ist ja auch ein Zeichen, dass man voll in der Geschichte drin ist,oder?

Also: Liebe, Drama, Irrungen und Wirrungen, ein bisschen Herzschmerz und dazu noch eine große Prise Realität? Dann könnte dieses Buch perfekt für Euch sein! Es ist flüssig und fluffig geschrieben und dabei hat man doch das ernste Thema im Hinterkopf.

Das Buch:

Jake möchte nur surfen.

Josie möchte nur leben.

Josie hat ihren Job verloren und Jake den Glauben an die Liebe.Eines Abends wird Josie Opfer eines Übergriffs und Jake ihr unverhoffter Retter. Er versteht nicht, weshalb sie den Vorfall nicht anzeigen will. Was er nicht ahnt: Josie hält sich nur illegal im Land auf …»Ich habe nichts bestellt.« Es klang nicht unfreundlich, eher verblüfft. Josie wagte ein Lächeln. »Geht aufs Haus.« Blinzelnd betrachtete Jake erst seinen Kaffee, dann wieder sie. »Warum tust du das?« Einen Moment lang musste Josie selbst darüber nachdenken. Wieso wollte sie jemanden aufmuntern, der sie zuvor nicht besonders nett behandelt hatte? »Weil ich keinen Grund habe, zu jemandem unfreundlich zu sein, dem es sichtlich schlecht geht.«

Quelle: Ira Potter

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