Rezensionen

Rezension: Oracle – Das Schicksal der Engel

Oracle: Das Schicksal der Engel
Katharina Groth
430 Seiten

 

Klappentext:
Eine junge Liebe, gegen die das Schicksal spricht.
Engel, die in den Krieg ziehen.
Dämonen, die eine Prophezeiung erfüllen.

„Meine Träume sind eure Zukunft. Meine Visionen euer Untergang. Meine Entscheidung wird euer Schicksal besiegeln.“

Seit die 16-jährige Maggy von Albträumen geplagt wird, ist die Nacht ihr Feind. In jedem Traum verschlägt es sie an einen Ort, an dem Zeit alles ist und eine Grausamkeit die nächste jagt. Doch das soll nicht die einzige Veränderung in ihrem Leben bleiben. Seltsame Neuankömmlinge in ihrer Heimatstadt Crosshill stellen alles in Frage, was sie über diese Welt zu wissen glaubt. Maggy gerät in einen Krieg zwischen Engeln und Dämonen, die in ihr das Mädchen aus der Prophezeiung des Blutmondes sehen. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Liam begibt sie sich auf eine Reise, um ihr Schicksal zu erfüllen, nicht ahnend, dass diese selbiges besiegeln könnte.

Es beginnt ein Kampf gegen die Bestien der Ober- sowie der Unterwelt und Maggy muss feststellen, dass Blut auch an weißen Federn haftet.

Ein Dark Fantasy Roman, der beweist, dass weiß und schwarz immer grau ergibt.

Meine Meinung:

Ich durfte das Buch bereits vorab lesen, herzlichen Dank an die Autorin – meine Meinung wurde dadurch aber nicht beeinflusst.

Geschichten über Engel und Dämonen lese ich generell sehr gerne – aber dieses hier ist mal was ganz anderes und haut einfach mal sämtliche Klischees über den Haufen. Müssen Engel immer nur die Guten sein und Dämonen die Bösen? Nö, müssen sie nicht und Oracle macht das ziemlich gut. Nein, keine Sorge, die Dämonen sind hier auch nicht lieb, artig, womöglich glitzernd und alle einfach toll – aber es ist alles nicht so leicht zu durchschauen und das fand ich großartig (wobei: Glitzer geht immer, das fehlt ein bisschen…).
Die Protagonistin Maggy hat es nicht leicht in vielen Dingen, erst Recht nicht, seitdem sie nachts fürchterliche Albträume plagen. Nach und nach, und das fand ich ziemlich spannend,  erfährt Maggy immer mehr. Und das hat es in sich! Maggy schlägt sich meiner Meinung nach echt tapfer, ich fand aber auch extrem gut, wie sie abwägt und ihre Entscheidungen trifft. Ich war absolut überrascht davon, wie schnell sich die 430 Seiten weggelesen haben – und das alleine spricht ja auch schon für ein Buch.

Es hat Spaß gemacht, Maggy auf ihrem Weg, der so einige Überraschungen birgt zu begleiten.  An manchen Stellen kann man auch schon mal die Taschentücher rausholen. Und das Ende… was soll ich sagen: Gemein? Ich will den zweiten Teil? Wird Katharina Groth die Situation noch retten? Musste das wirklich sein?

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil – insbesondere auf einen Charakter, den ich ziemlich spannend finde und der im zweiten Teil sicher einen größeren Part einnehmen wird.

Das Cover:  ist es nicht der Hammer? Es passt auch einfach perfekt zur Story.

Außerdem ist das Buch von innen auch total liebevoll gemacht:

 

 

 

 

 

 

Von mir also eine klare Empfehlung für alle, die es auch mal ein bisschen düster, anders und überraschend mögen.

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