Rezensionen

Rezension: Rock’n’Rallye

Rock’n’Rallye
Annie Stone
331 Seiten

Panemchallenge 2018, Monatsfeld Juni, Rennfahrer (Ralley mit Rennfahrern, ist glaube ich ziemlich offensichtlich)

Klappentext:
Partygirl. Skandalnudel. Schande von England. Die Presse hat Aubrey Galloway viele Namen verpasst, die sie wie Orden getragen hat. Als ihr Vater stirbt und er ihr sein Rallye-Team vermacht, steht sie vor einem Berg von Problemen. Das größte: Sie hat keine Ahnung von Autos.

Rowdy. Bad Boy. Großmaul. Kyle Buchanan war einmal ein aufstrebendes Rallye-Talent, doch wegen seines rüpelhaften Verhaltens und nach einer Serie von Misserfolgen steht er ohne Team und Vertrag da. Ohne Aussicht, sich seinen großen Traum vom Rallye-Sieg erfüllen zu können, treibt er langsam, aber sicher auf den Abgrund zu.

Als Aubreys Fahrer das sinkende Schiff verlassen, hat sie nur noch eine Chance. Sie muss Kyle dazu bringen, für ihr Team zu fahren. Dabei ist ihr jedoch nicht bewusst, welches Risiko sie damit eingeht, denn sie könnte wegen ihm alles verlieren: ihr Team und auch ihr Herz.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch hat mich der Klappentext angesprochen – und dann ist es mir wie zufällig auf den Kindle gehüpft. Die Geschichte und auch der Schreibstil haben mir von Anfang an richtig gut gefallen, sodass ich das Buch innerhalb kurzer Zeit durchgelesen habe. Es war mein erstes Buch der Autorin, aber ich denke ich werde mir mal ansehen müssen, was sie sonst noch so geschrieben hat.

Aubrey ist durch einige Schicksalschläge der Vergangenheit eigentlich nur noch unterwegs auf Partys – dort steigen wir in die Geschichte ein. Oft betrunken, den Paparazzi bietet sie stets perfektes Bildmaterial und eigentlich ist es ihr egal. Als ihr Vater unerwartet stirbt, soll sie auf einmal Verantwortung übernehmen – es hat richtig Freude gemacht, sie auf diesem Weg zu begleiten und ihr Leben mit ihr zu reflektieren. Das Buch macht nicht nur Spaß sondern blickt auch tatsächlich auf Frauen in Männerdomänen und die Diskriminierung und Ablehnung, die oft dahinter steckt.

Das Buch hat mich mehrfach überrascht –  vielleicht bin ich auch ein bisschen unbedarft an die Geschichte gegangen und habe nicht so recht überlegt, was mich erwartet – aber es hat mich begeistert. Die Geschichte ist voller Witz und Charme und ich konnte mittlerweile bei der Arbeit schon unnützes Wissen zum Besten geben.

Die Entwicklung der Protagonisten hat mir gut gefallen – natürlich werden sie nicht über Nacht perfekt und alles ist gut – aber das macht es für mich auch glaubhafter. Beide müssen mit ihren inneren Zweifeln kämpfen – manchmal klappt es besser als an anderen Tagen. Gut gefallen hat mir aber hier auch die Loyalität und die Unterstützung der Nebenfiguren,

Das Ende war … auch überraschend. Ich hatte Kyle mittlerweile wirklich in mein Herz geschlossen, aber an manchen stellen war ich dann echt grätzig! Mehr werde ich jetzt nicht dazu sagen.

Eine rasante Geschichte mit überraschend viel Tiefgang, Humor, Emotionen und Protagonisten, die eigentlich perfekt zusammen passen. Ich kann euch dieses Buch für (meiner Meinung nach viel zu kurze) Lesestunden empfehlen.

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