Rezensionen

Rezension: Roots of Life

Roots of Life
Thalea Storm
215 Seiten

Panemchallenge 2018, Monatsbingo Januar, Militärische Ausbildung (Taron wird seit frühester Kindheit gedrillt und trainiert damit er die Aufgabe seines “lans auch wirklich erfüllen kann.

Klappentext:

Klappentext:
Verlasse niemals das Haus!

Berühre nichts und niemanden!

Sieh auf keinen Fall in einen Spiegel!

Das sind die merkwürdigen Regeln der 17-jährigen Faye, die isoliert an der Seite ihrer Mutter in England aufwächst. Doch als diese in einer Nacht-und-Nebel-Aktion spurlos verschwindet, wird Faye zu Verwandten nach Dunnet Hale geschickt. Dort erfährt sie völlig überraschend von einer geheimnisvollen Fähigkeit, welche sie mit nur einer einzigen Berührung direkt in die Seele ihrer Mitmenschen blicken lässt. Allerdings kommt diese Gabe nicht ohne Schattenseiten. Während Faye versucht, einem uralten Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen, tritt der mysteriöse Taron in ihr Leben.

Taron – mit den faszinierenden, verschiedenfarbigen Augen; dem honigsüßen Lächeln und dem schmutzigen Pfahl in der Hand, mit dem er unschuldige Menschen tötet.

Dass es ausgerechnet dieser freakige Taron ist, der ihr auf der Suche nach sich selbst den Weg weisen wird, ahnt Faye noch nicht. Doch es steht zweifelsfrei fest, dass diese Begegnung ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird…

Meine Meinung:
Ich habe mich schon auf dieses Buch gefreut, als ich davon gehört habe – und die Vorableser haben mich auch unglaublich neugierig gemacht. Also habe ich mir das Buch sofort zum Erscheinungstermin auf den Kindle geladen und los gings…
Man merkt sofort, dass es ein Buch von Thalea Storm ist – ich glaube, das hätte ich sogar erkannt, wenn ich es nicht gewusst hätte. Ich mag ihren Stil total. Es ist ruhig, bildhaft, tiefsinnig, manchmal möchte man haufenweise Markierungen machen, weil sie so geniale Sätze hat und nichtsdestotrotz scheibt sie sooo spannend. Ich weiß, dass Autoren wirklich lange an ihren Geschichten sitzen und dass es irgendwie komisch ist, wenn man die Bücher so schnell liest – aber auch bei diesem Buch konnte ich nicht aufhören. Die Idee ist wirklich gut – und dramatisch. Ich werde hier nicht zu viel verraten, denn ich hasse Spoiler selbst sehr…

Man wird als Leser in das Buch geworfen, erfährt durch eine kurzen Rückblick in die Vergangenheit, was das Leben von Faye ausmacht und da tat sie mir schon leid. Auf was sie alles achten muss…

Es geht eigentlich die ganze Zeit aufregend weiter – die Kapitel sind abwechselnd geschrieben aus Sicht der beiden Protagonisten. Ich hatte bei diesem Buch nie das Bedürfnis es kurz weg zu legen, es kamen keine Längen auf, ABER: ich hatte teilweise das Bedürfnis, einige Personen zu würgen oder zu schlagen. Ernsthaft. Vieles davon erklärt sich im Laufe der Geschichte – insofern hat die Autorin es clever geschafft, mich und meine Gefühle aufzuwühlen.

Was mich dennoch ein bisschen gestört hat, war, dass die Protagonistin meiner Meinung nach zu wenig gefragt hat. Ja, ihre Tante ist abweisend (und jetzt versteh ich auch die Gründe, aber dennoch hätte ich auf Teufel komm raus wissen wollen, warum mein …(Spoiler – lest es selbst wenn ihr es wissen wollt). Im Laufe der Geschichte habe ich mich aber immer mehr mit Faye anfreunden können.

Genial fand ich die Idee mit den Clans á la “Romeo und Julia” UND Taron. Taron ist richtig cool! Und aus ihm (bzw. ja Thalea Storm) sprudeln wieder so viele Dinge, die ich einrahmen möchte. Ich mag seine Sicht auf die Dinge! Außerdem finde ich es mehr als gut gelungen, wie die “Fäden” zusammenkamen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen  – weil ich immer mehr entdecken wollte.

Ein kleines Fazit von mir: Ich glaube, dass “Roots of Life” definitiv Highlight-Potential hat. Das einzige, was mich gestört hat, war, dass ich teilweise neugieriger war als Faye selbst. Die Geschichte ist echt gut, spannend und überraschend und nach diesem Ende bin ich noch gespannter auf den zweiten Teil… Ich habe da schon eine Idee, was wohl sein könnte… Aber ich weiß selbst nicht genau, ob das überhaupt so geht, wie ich mir das vorstelle… außerdem macht die Autorin es wahrscheinlich wieder ganz anders und noch schockierender, als ich es mir denken kann.

 

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