Rezensionen

Rezension: Schicksalsbringer – ich bin deine Bestimmung

Schicksalsbringer – ich bin deine Bestimmung
Stefanie Hasse
Loewe Verlag
416 Seiten

Klappentext:
Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen …

Meine Meinung:
Schon den Prolog fand ich gelungen und bin sofort in das Buch eingetaucht. Kiera als Protagonistin hat mir von Anfang an gut gefallen – sie ist nicht naiv, nicht zickig und leidend (außer morgens, aber das ist für mich absolut verständlich), ihre Gefühle und Reaktionen sind absolut nachvollziehbar.  Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Kiera – allerdings bekommen wir in regelmäßigen  Abschnitten die Gedanken eines „Anderen“ zu lesen, jemand lenkt die Geschichte und versucht Kiera zu steuern. Dieser „Jemand“ hat allerdings nichts Gutes im Sinn.
Diese kleinen Abschnittes haben mich neugierig gemacht, fast wahnsinnig. Ich wollte unbedingt wissen, wessen Gedanken ich dort lese und hatte verschiedenste Charaktere im Kopf. Ich konnte teilweise gar nicht schnell genug lesen – ich war so angespannt, ich wollte endlich wissen, wie es weitergeht!

Auch die Jungs, die Kiera auf ihrem Weg begleiten, fand ich absolut gelungen. Cody, Phoenix und Hayden sind nicht wirklich greifbar und das meine ich im positiven Sinne. Sie sind gut ausgearbeitet und haben alle das spezielle „Etwas“ – keine Angst, Kiera verliebt sich nicht in alle drei, sie sind nur wichtig auf ihrem Weg.

Die Geschichte ist absolut genial aufgebaut und die Idee hinter dem ganzen, wie lässt sich das Schicksal beeinflussen, hat mir sehr gut gefallen. Es ist nicht plump sondern regt zum Nachdenken an. Ich wollte nicht mit Kiera tauschen- ihre Ängste das Schicksal zu beeinflussen fand ich absolut nachvollziehbar.
Kann man das Schicksal ändern? Die Münze fordert es, dass Kiera eingreift…

Und das Ende (Überraschung, Drama und Spannung pur) – es ist in sich abgeschlossen, war für mich aber so was von unbefriedigend!!!
Bei Teil 2, der im Frühjahr 2018 erscheinen soll, werde ich definitiv nicht so lange warten, bis ich ihn lese. Ich bin mir sicher, dass es ganz großartig wird.

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