Rezensionen

Rezension: Show me the stars

Achtung: Lesewarnung! Show me the stars erschafft Fernweh, Sehnsucht und vieeeel Liebe.

Ich wusste gar nicht, wie sehr ich mich in ein Land verlieben kann, ohne es richtig zu kennen. Und in einen Leuchtturm. Ich möchte selbst dort Urlaub machen! Keine Auszeit von 6 Monaten aber ein paar Wochen wäre ich auf jeden Fall dabei (wenn ich meine Familie nicht so vermissen würde). Hach, ich bin einfach hin und weg. Es gibt Bücher, die einen von Anfang an mitnehmen – und dieses gehört definitiv dazu!

Die Gefahr, durch das Lesen dieses Buches das Internet nach entsprechenden Stellenanzeigen abzusuchen und die Realität verlassen zu wollen, ist relativ groß. Das Buch ist einfach wundervoll. Es punktet mit einem flüssigen und amüsanten Schreibstil, der einfach Spaß macht. So, wie man es von der Autorin gewohnt ist. Einmal gefangen von der Geschichte, möchte man es nicht mehr aus der Hand legen und mehr über Liv erfahren. Wie es ihr geht, wie sie sich fühlt und wie sie sich entwickelt. Ich konnte sie in so vielen Dingen so gut verstehen. Die Geschichte und Livs Charakter sind gespickt mit kleinen süßen oder auch eher traurigen Details und machen die gesamte Geschichte absolut rund. Hinzu kommen drei Männer, die mein Herz erobert haben: Kjer, Harvey und Matthew. Ja, ich nehme sie alle!

Nein, keine Angst, es ist keine Vierecksgeschichte – es ist einfach nur Liebe. Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet – manche habe ich direkt als Freunde gesehen, andere konnte ich von Anfang an nicht leiden.

Das Buch weckt Emotionen jeglicher Art und genau so soll es sein. Besonders mit Liv konnte ich mich ab der ersten Seite anfreunden und identifizieren. Sie hat Träume und Wünsche, kämpft darum, sich zu behaupten und auf einmal wird ihr der Boden unter den Füßen weggerissen. Dass sie die Anzeige sieht, ist ein absoluter Glücksfall – durch den Aufenthalt auf dem Leuchtturm muss sie vieles überdenken, sich mit ihren eigenen Ängsten, Zielen und Wünschen beschäftigen. Was will ich wirklich? Was ist wichtig im Leben? Ja, da kann man schon mal ins Grübeln kommen.

Kjer mag auf den ersten Eindruck der typische gutaussehende Bad Boy-Vertreter seiner Art sein – aber im Laufe der Geschichte ist er so viel mehr. Ich mochte es sehr, Livs Beschreibungen zu lesen und mit ihr zu fühlen – mir blieb gar nichts anderes übrig als mich ebenso auf ihn einzulassen.

Ein ganz tolles Buch – aber wie schon gesagt: Lesewarnung! Ich freue mich sehr auf die weiteren Teile.

Das Buch:

Auszeit! Diese Überschrift schreit Liv geradezu an, als sie deprimiert Stellenanzeigen durchforstet. Nach dem Journalistik-Studium wollte sie eigentlich durchstarten, aber ein verpatztes Interview hat sie gerade den ersten Job gekostet. Da hört sich die Anzeige, in der für sechs Monate ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, wie ein Traum an. Eine Auszeit ist genau das, was sie jetzt braucht. Sie bewirbt sich, und nur wenige Wochen später steht Liv vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz erst zum Klopfen, dann zum Überlaufen und schließlich zum Zerbrechen bringt …

Quelle: KYSS

 

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