Rezensionen

Rezension: Tausend falsche Schritte

Tausend falsche Schritte
Annie Stone
348 Seiten

PanemChallenge2018, Jahresbingo, Hoffnung (es steckt so viel Hoffnung in dem Buch – auch wenn man früher einen falschen Wg gegangen ist – man kann  sich stets ändern)

Klappentext:
Goldgräberin. Lügnerin. Betrügerin. Carly hat jede dieser Bezeichnungen verdient, denn sie ist eine Meisterin ihres Fachs. Bis ein kleines Mädchen mit goldenem Flaum und großen Augen ihr Leben auf den Kopf stellt. Für ihre Tochter will sie ein Vorbild sein, etwas erschaffen, auf das sie stolz sein kann. Ohne Diplomatie, dafür mit großer Klappe und einem langsam erwachenden Herzen revolutioniert sie ihre Welt – in der eigentlich kein Platz ist für einen Mann wie Kit Wallace.

Ein schwerer Unfall hat nicht nur Kits Karriere abrupt beendet, sondern ihm scheinbar auch jeglichen Lebensmut geraubt. Und obwohl er anfangs all ihre Annäherungsversuche harsch zurückweist, lässt Carly nicht locker und lockt Kit Stück für Stück zurück ins Leben. Doch um die Dämonen seiner Vergangenheit zu besiegen, braucht es mehr als ihre Liebe.

Meine Meinung:
Ich habe dieses Buch gelesen, ohne den Klappentext zu kennen. Beim ersten Namen wurde ich schon stutzig, beim zweiten fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen: Es handelt sich um eine Fortführung von “Rock’N’Rallye” – man kann diesen Teil zwar auch lesen, ohne das andere Buch zu kennen, aber “Rock’N’Rallye” empfehle ich trotzdem davor.

In diesem Buch lernen wir Carly genauer kennen, die Stiefmutter von Audrey. Alle anderen tauchen natürlich auch in diesem Buch auf und ich habe mich total gefreut, sie alle wieder zu sehen.

Nun ja, Carly ist besonders – durch ihre Vergangeheit war es ihr wichtig, finanziell abgesichert zu sein – mit allen Mitteln. So konzentriert sie sich aufs hübsch aussehen und spielt die Dumme, weil Männer intelligente Frauen eher abschreckend finden. Sie ist ein total oberflächliches Miststück, so kann man es sagen.

Dann allerdings gibt es einen Punkt im Leben, der sie selbst mit sich hadern lässt: die Geburt ihrer Tochter. Sie will das Beste für sie und auch ein gutes Vorbild sein. So löst sie sich von ihrem selbst gewählten Frauenbild und wächst selbst über sich hinaus.

Carly ist toll – sie hat viele gute Eigenschaften und entwickelt sich selbst. Allerdings muss sie erst tausend falsche Schritte machen, bevor sie einen richtigen macht. Ich hätte nicht gedacht, dass man Carly so mögen kann, wie ich es am Ende tat – aber es geht! Eine ganz tolle, glaubhafte Entwicklung. Sie hat mich mit ihren Visionen sogar fast so weit gehabt, dass ich unser Gästezimmer neu dekorieren will – aber so gut wie Carly hätte ich es sowieso nicht geschafft.

Auch Kit ist ein interessanter Charakter, den wir schon vom ersten Teil kennen. Er tat mir teilweise unglaublich Leid – er sich selbst aber leider auch zu viel. Die beiden im Doppelpack haben mir besonders gut gefallen und dass sie einander ganz anders sehen, als sie sich selbst (ich hoffe, man versteht, was ich damit sagen will).

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr flüssig und locker. Die Dialoge sind absolut witzig und haben mich unglaublich gut unterhalten. Carly ist herrlich ehrlich!

Wir alle sind schon falsche Schritte in unserem Leben gegangen – aber man kann den Weg stetig ändern. Eine ganz tolle Story, die mir sehr gut gefallen hat.

 

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