Rezensionen

Rezension: Was bleibt sind Schatten

Was bleibt sind Schatten
Jules Melony
Amrun Verlag
366 Seiten

Klappentext:
Skyes Mission ist deutlich: Sie soll den Dealer Nate beschatten, überführen und das Lob vom Chef dafür kassieren.
Es hätte so einfach sein können, wenn sie nicht einen entscheidenden Fehler begangen hätte.
Statt sich endlich als Polizistin zu beweisen, muss Skye sich von Nate retten lassen und befindet sich nun auf der Flucht vor der Drogenmafia.
In seinem Versteck liegen jedoch viele Geheimnisse in der Dunkelheit begraben, die die beiden an ihre Grenzen treiben.
Allerdings lernt Skye, dass dort, wo Schatten sind, auch immer etwas Licht ist …

Meine Meinung:
“Was bleibt sind Schatten” “Auf der Suche nach Licht” – schon seit einiger Zeit feiere ich den Doppeltitel der beiden Bücher, ohne sie zu kennen. Das wollte ich jetzt natürlich mal ändern, denn auch der Klappentext hat mich extrem neugierig gemacht und alle, die das Buch kennen, sind schlichtweg begeistert.

Ich muss zugeben, es hat ein bisschen gedauert, bis ich so richtig in dem Buch drin war. Der Prolog hat mich neugierig gemacht, keine Frage, aber in den ersten Kapiteln brauchte ich deutlich mehr Konzentration als normal. Woran es lag? An mir? Mag sein, manchmal kann man sich leichter in Bücher einlesen, manchmal braucht es länger. Ich denke, es war teilweise auch weil Skye so viel gedacht hat und der Wechsel von reden und denken teilweise nahtlos ineinander überging. Das soll auch keine Kritik sein, es ist mir lediglich aufgefallen und nach einiger Zeit konnte ich es voll und ganz genießen. Ich mochte den besonderen Schreibstil, der, obwohl ich anfangs konzentrierter lesen musste, von Anfang an eins geschafft hat: Kopfkino.
Selten habe ich ein Buch so genau vor Augen gehabt wie dieses.

Hinzu kommt, dass ich auch die Geschichte sehr mochte, weil es einfach mal was ganz anderes ist. Und ich finde, dass Skye und ihre Freundin Maya tatsächlich die schlechtesten Polizistinnen der Welt sind – also so weit ich es beurteilen kann.

Die Charaktere von Nate und Skye sind komplett unterschiedlich und nähern sich langsam an – es hat wahnsinnig Spaß gemacht, das zu begleiten. Im Laufe der Geschichte öffnen sich die beiden einander – so süß und so nachvollziehbar. Ich mag Skye, in manchen Dingen bin ich ihr sogar recht ähnlich. Ohhhh – und ich mag Nate, den ich anfangs gar nicht so recht einschätzen konnte.

Das Buch bietet im Laufe der Geschichte Spannung, einige Wendungen, die sich irgendwann andeuten und auf dessen Lösung man ziemlich hin fiebert. Ein paar kleine Dinge haben mir gefehlt – ABER es sind eigentlich unwichtige Details, die mit der Geschichte an sich nichts zu tun haben. Lediglich ich als Leserin habe auf etwas gewartet, das nicht kam. Dennoch: Ich verstehe jetzt, weshalb alle so begeistert sind – ein wirklich schönes Buch!

Ich freue mich auf jeden Fall auch auf den zweiten Teil, den ich dieses Mal sehr viel schneller lesen werde als den ersten.

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