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Rezension: Wünsch Dir was (Der erste Wächter)

Wünsch Dir was (Der erste Wächter)
Kirsten Storm
341 Seiten

Klappentext:
In Romys Leben läuft gerade alles nach Wunsch. Bis zu dem Tag, an dem sie entführt wird. Plötzlich sieht sie sich mit einer Welt konfrontiert, in der Magie nicht nur in Büchern existiert und Wünsche durch bloße Willenskraft in Erfüllung gehen. Romy setzt alles daran, wieder nach Hause zu gelangen. Doch leichter gesagt als getan, denn ihre Entführer haben sie nicht willkürlich ausgewählt. Und es gibt da jemanden, der ihre Gefühle ordentlich durcheinanderbringt.

Meine Meinung:
Ich bin im Kindle-Shop zufällig über dieses Buch gestolpert – und irgendwie ist es dann auch gleich auf meinem Kindle gelandet. Mehr oder weniger fühlte ich mich beim Lesen an Geschichten von Marah Woolf erinnert – nicht bezüglich des Inhalts, sondern wegen des Stils. Es ist leicht und flüssig zu lesen, humorvoll und atmosphärisch.

Romy hat ein ganz normales Leben. Sie ist Autorin, hat soeben ein Buch beendet und hat gute Neuigkeiten vom Verlag bekommen. Dazu ein Meerschweinchen, ein sie unglaublich liebender (naja) Exfreund und eine wunderbare beste Freundin, mit der sie nur ihren Erfolg feiern möchte.  Dort treffen sie auf Ayden – etwas komisch ist der Kerl ja schon. Bald landet sie dann in einer komplett anderen Welt…

So… Eigentlich finde ich es gut, wenn eine Protagonistin, besonders wenn es neue Fähigkeiten und Welten mit sich bringt, nicht alles einfach so hinnimmt und auch Zweifel hat. Dass Romy anfangs alles für ein Rollenspiel hält, war irgendwie lustig – aber irgendwann wollte ich sie schütteln und sagen: Meine Güte, merkst du es nicht?

Dennoch hat mich das Buch, auch wenn ich Romy manchmal aus dem Buch zerren wollte, gut unterhalten. Die Autorin hat viel Fantasie und hat mich immer wieder zum Lächeln gebracht – eine Glücks-Chimäre als Begleitung ist ähnlich hilfreich wie Xemerius aus der Edelstein-Trilogie.

Die meiste Zeit während des Lesens war es nett und okay. Ich weiß, das hört sich nicht überzeugend an, aber es ist ein Buch, das man hervorragend so nebenbei lesen kann und das mich fröhlich unterhalten hat – ohne dass ich zu süchtig danach wurde. Dann kam langsam das Ende und es wurde doch immer packender – tja, und nachdem ich den ersten Teil nun beendet habe, muss ich auch den zweiten Teil lesen, weil es mich dann doch begeistert und neugierig gemacht hat. Jetzt will ich wissen, wie es weitergeht.

Mein Fazit: Ein humorvolles, fantasiereiches Buch für schöne Lesestunden, das insbesondere zum Ende hin so richtig punktet.

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