Pinkys schlauer Freitag

Warum LGBTQ-Bücher viel mehr gehyped werden sollten

Guten Morgen Ihr Lieben

Juhuuuuu – es ist Freitag! Ich liebe ihn, auch wenn es bedeutet, dass ich wieder schlaue Gedanken von mir geben soll.

Wissen eigentlich alle, worüber wir hier reden? Hier eine Erklärung (ist das nicht unglaublich, dass man bei uns Pinkys quasi täglich was dazu lernt?):

LGBT (auch GLBT, LGBTI, LSBTTIQ, LGBTQIA+ und andere Formen) ist eine aus dem englischen Sprachraum kommende Abkürzung für Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender, also Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender. Sie ist eine Anpassung der seit Mitte der 1980er Jahre verwendeten Abkürzung LGB als Ersatz für die negativ konnotierte Beschreibung homosexuell. Die Abkürzung LGBTQIA+ steht für lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, transgender, queere, intersexuelle und asexuelle Menschen. Es existiert auch die kürzere Variante LGBTQ. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft mit unterschiedlicher Thematik, deren Gemeinsamkeit es ist, nicht der Heteronormativität zu entsprechen. Es geht um die sexuelle Orientierung gegenüber dem Partnergeschlecht, um die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen.

Quelle: Wikipedia

Das heutige Thema fällt mir sehr schwer – warum? Weil ich so gar nicht mitreden kann. Ich muss zugeben, dass ich bisher eigentlich kaum LGBTQ-Bücher gelesen habe.  Ja, ich oute mich hiermit – ABER eigentlich liegt es nicht daran, dass ich es nicht will. Ich tue es nur nicht. Klingt komisch? Ja, finde ich auch!

Es ist einfach so, dass die meisten Bücher, die ich so lese, einfach “klassische” Paare haben. Mann – Frau. Ich sehe sie, lese den Klappentext, gefällt mir, wird gekauft. LGBTQ-Bücher werden mir weder bei Amazon empfohlen (ja, die Algorithmen sind bei mir darauf einfach noch nicht ausgelegt), noch sehe ich sie offensichtlich im Buchhandel.

Würde mich ein solches Buch abschrecken? Nein, würde es nicht. Tatsächlich habe ich letzte Woche nach langer Zeit einmal wieder mein erstes LGBTQ-Buch gelesen. Welches das war? “Black Heart – Der Sturz ins Ungewisse” von Tatjana Weichel. Mochte ich es? Ohh ja, es war einfach toll. Nicht nur, weil es aus dem Black Heart-Universum kam, sondern auch wegen Yanis und Gabriel: Herzchen flattern hier gerade umher! Ich habe nicht daran gedacht, dass ich hier über zwei Männer lese sondern über: Liebe.
Es war süß, es war Herzflattern pur – einfach perfekt. Über das Ende rede ich jetzt hier mal nicht, denn erstens hat es mit dem Thema nichts zu tun und zweitens… (ohne weitere Worte).

Mein zweites folgt in Kürze und liegt übrigens auch schon bereit: “Mein Herz, Dein Kopf und ein Universum dazwischen” von Katharina Wolf. Es hörte sich so gut an, dass es ganz schnell auf meinem Kindle gelandet ist.

Dennoch werden diese Bücher kaum wahrgenommen, man sieht es ja auch an mir. Das finde ich, je mehr ich darüber nachdenke, sehr schade (daher danke, an welchen Pinky auch immer, für das Thema) denn letztendlich sollte es doch keine Rolle mehr spielen, welche Orientierung die Charaktere haben…

Wichtig ist mir bei Büchern eigentlich, dass die Story gut ist und dass ich die Charaktere mag. Und wenn ich über Liebe lesen will – ist es dann nicht egal, wer wen liebt, Hauptsache es ist gut? Bei Shadowhunters könnte ich übrigens Alec und Magnus einfach immer anhimmeln – sind die beiden nicht das tollste Serienpärchen ever, ever,  ever? Da können die anderen Paare in der Reihe, übrigens auch bei den Büchern, total einpacken!

Also: zurück zur Ausgangsfrage: Sollten die Bücher mehr gehyped werden? Wenn sie gut sind: Ein klares Ja! Nur weil sie LGBTQ-Bücher sind? Nein! Ich glaube, ich werde in der nächsten Zeit einfach mal mehr darauf achten – und wenn ich ein Buch aus dieser Kategorie finde, dann werde ich es genau so fangirlen, wie ich mich für andere Bücher begeistern kann. Black Heart ist dabei schon mal ein guter Anfang. Die Rezension dazu folgt noch – aber ich liebe die Reihe und das Spin-Off ist einfach sensationell.

Tipps nehme ich jederzeit gern entgegen – ihr seht, ich kenne noch nicht viel und würde gerne Neues kennenlernen. Haut raus eure Empfehlungen!


Ja, das war es schon wieder für heute. Ich bin sehr gespannt, was alle anderen so dazu sagen. Wahrscheinlich deutlich mehr als ich – denn so richtig mitreden konnte ich ja heute nicht. Wenn Ihr klügere Meinungen lesen möchtet, dann schaut doch mal bei den folgenden Seiten vorbei:

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