Pinkys schlauer Freitag

Wie gehen wir mit Enttäuschungen um?

Hallo ihr Lieben und willkommen zu #PinkysschlauerFreitag. Heute werden wir ein bisschen privater – und zwar reden wir um das Thema Enttäuschungen und wie wir damit umgehen.

Ich glaube, jeder von uns hat schon Enttäuschungen erlebt und jeder von uns geht anders damit um. Bei mir ist die erste Reaktion wahrscheinlich: Wut und Tränen.

Insbesondere wenn es um Menschen geht, die mich enttäuscht haben. Ich würde mich nicht als komplett vertrauensseligen Menschen bezeichnen – aber wenn ich Menschen “in mein Herz” (och Gott, das hört sich heute morgen aber schon dramatisch an) gelassen habe, dann habe ich auch gewisse Erwartungen und bin unglaublich traurig und sauer, wenn ich enttäuscht werde.

Ich ziehe dann oftmals eine Mauer um mich herum und rede nicht (ja, theoretisch weiß ich selbst, dass das der falsche Weg ist) aber ich bin so sauer, dass ich einfach nicht sprechen kann – bis es dann aus mir herausbricht und ich sprechen muss. In diesen Gesprächen bin ich dann oftmals nicht in der Lage, Tränen zurückzuhalten. Ich ärgere mich selbst, aber das kann ich bis heute nicht ändern. Egal ob traurig oder wütend (oder auch bei Büchern und Filmen): Ich bin eine Heulsuse!

Generell hilft mir nach Enttäuschungen erstmal: z.B. spazieren gehen mit dem Hund und eine innere Diskussion mit mir selbst. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was dann in meinem Kopf los ist. Während der Hunderunde entwickle ich dann aber auch oft Strategien, wie ich mit Situationen umgehen kann. Ach ja – und Schokolade hilft auch immer kurzzeitig und eine gute Freundin, die ich am Telefon vollquatschen kann.

Oftmals entwickle ich mich danach zur Kämpferin und versuche doch noch zu retten, was zu retten ist – auch wenn dann manchmal ganz andere Wege dabei herauskommen. Mir fällt heute am frühen Morgen einfach kein gutes Beispiel dafür ein, anscheinend ist in den letzten Jahren, jetzt wo ich so darüber nachdenke, das meiste in meinem Leben recht gut verlaufen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich meine Erwartungen nicht zu hoch setze und somit weniger leicht enttäuscht werde? Mag auch sein.

Ja, es gab Enttäuschungen, insbesondere durch Menschen, aber nachdem ich irgendwie aus meiner Mauer rausgekommen bin, habe ich es doch geschafft zu reden und alles wieder ins Reine zu bringen.

Frühere Enttäuschungen was z.B. den Beruf oder andere Ziele angeht – da habe ich mich dann irgendwie neu orientiert und letztendlich war es dann auch immer ein guter Weg. In dem Moment der Enttäuschung ist es blöd und man weiß nicht, wie es weitergehen soll, aber es geht irgendwie weiter. Es muss ja!

Ich mag ja das Zitat von (angeblich) Oscar Wilde:

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.


Ich hoffe, die anderen beiden Pinkys können vielleicht was Klügeres zu dem Thema sagen:

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